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Schmetterlinge, Feuerbälle, Muskelkater und so Kram

Ja hallo mal wieder :-) Nach längerer Pause sollte ich mich hier wohl mal wieder melden, auch wenn es nicht allzuviel zu erzählen gibt. Das ist das Schöne daran, wenn man endlich glücklich sein kann und der Alltag weder Überlebenskampf noch euphorisierendes Neuland. Da ist nicht mehr viel Spektakuläres und gerade das ist das Spektakuläre. So ist das Gute in meinem Leben gleichzeitig auch ein wenig das Schlechte im Blog, es drängen sich kaum noch Themen auf und das macht das Blog still. Um meinen Vater zu zitieren: Wenn es hier ruhig ist, können sie davon ausgehen, dass es mir super geht – stimmt :-) Zwar gibt es eine Reihe von Themen über die ich schreiben möchte, aber all das sind entweder Themen die viel Zeit verlangen (die ich mir momentan nicht nehmen möchte) oder sie sind zu ärgerlich (was ich mir momentan nicht zumuten möchte. Trotzdem gab’s da natürlich…………

Diana im Reich der Schmetterlinge

Das Erst-Mai Wochenende verbrachte ich von Mittwoch Abend bis Mittwoch Morgen in Hamburg – so wie immer, mit Juliet herumliegend – und doch nicht ganz wie immer, denn ausnahmsweise verliessen wir das Sofa mal einen Tag lang und gingen in den lang ersehnten “Garten der Schmetterlinge” (siehe auch dieses Video). Wow war das schön, sag ich Euch. Seit Jahren möchte ich mal hier in der Schweiz den Schmetterlingspark “Papiliorama” anschauen aber weil der eine mehrstündige Zugfahrt entfernt ist, kam es nie dazu. Und da der Hamberger nur eine Stunde von Juliet entfernt ist, gingen wir also dahin – und Diana stand strahlend inmitten von rudelweise herumflatternden Schmetterlingen und gab sich der totalen Verzückung hin. Das muss man einfach mal erlebt haben, diese teils recht grossen Schmetterlinge umswirren einem wie zauberhafte Elfen, da ist man wie in einer anderen Welt.

Schmetterlinge verursachen höllischen Muskelkater

Der Weg dahin bestand aus einer Zugfahrt und einem eineinhalb Kilometer langen Spaziergang durch einen Wald zum Schmetterlingshaus. Zusammen mit der Fussstrecke zuhause zum Bahnhof und dem herumlaufen im Park waren das an die fünf Kilometer – teilweise über holprige Waldwege. Schlau wie ich bin, kaufte ich mir im Vorfeld extra dazu ein paar neue Schuhe – ohne Absätze *schauder* – und ich glaubte, ich würde so die Wegstrecke gut überstehen – denkste – die nächsten Tage stolperte ich in der Wohnung herum wie ein angefahrener Kranich und jede Bewegung war von schauerlichem Gejammer begleitet, das wieder begleitet war durch Gekicher von Juliet und Mama – diese Biester – boah ich hatte einen Muskelkater in den Waden wie noch nie in meinem Leben – und nun weiss ich definitiv, absatzlose Schuhe sind des Teufels, aber sowas von ;-)

Feuerbälle schmeissen in Amalur

Ansonsten liege ich gern rum und geniesse das Nichtstun – oder spiele ein paar Stunden pro Woche das neue Fantasyspiel “Kingdoms of Amalur“, in dem ich mal wieder als feuerballschmeissende und mitblitzenumsichwerfende Elfe unbekannte Welten rette. Uiiiiii macht das Spass :-) Unterdessen hat sich meine Spielfigur (also ich selber) von einer Zauberanfängerin zu einer richtig mächtigen Zaubererin gemausert und wenn mir dort zuviele Blickredakteure äh Kobolde auf die Pelle rücken, kann ich mit einem einzelnen Tastendruck einen riesigen Feuerregen auslösen der alles was um mich rumsteht in Schutt und Asche legt – girls power vom Feinsten :-) Ich muss mich da aber jetzt wirklich beeilen, um diese Welt dort zu retten, denn am 15. Mai kommt nach jahrelanger Warterei endlich “Diablo 3” heraus, auf das ich und ein paar zigtausend Milliarden ComputerspielerInnen weltweit mit mir – und dann dürfte ich mal für ein paar Wochen relativ häufig nicht in dieser Welt hier zu finden sein, denn dieses Spiel müsste der Hammer werden :-)

Die Forentrolle können mich mal

Was meine alltäglichen Ärgernisse in den Medien und noch mehr in deren Kommentarspalten anbelangt, ist überraschend viel Ruhe eingekehrt in meinem Inneren. Ich lese zwar so Einiges nachwievor und staune täglich wieder Bauklötze ob der menschlichen Unvernunft die mir im Speziellen in Boulevard-Kreisen entgegenkichert, aber ich reg mich kaum noch darüber auf, der einstigen Wut ist eine Art mitleiderfülltes Staunen gewichen. Irgendwie kann ich den ganzen Quatsch der sich aus dieser Gesellschaft heraus über die Welt ergiesst einfach nicht mehr ernst nehmen – und das nimmt mir den Druck weg, der mich glauben macht, ich müsste mich überall einmischen und belehren – und so bleibt mir endlich wieder vermehrt Zeit um gemütlich und unbeschwert herumzuliegen oder eben mal ein paar Feuerbälle um mich zu schmeissen :-)

In stiller Erwartung einer zauberhaften Zukunft

Ansonsten führen Juliet und ich unsere täglichen 2 Stunden Videogespräche und träumen und planen vor uns hin – wenn wir denn nicht grad wie meist am Rumblödeln sind. Doch zu Träumen und zu Planen gibt es derzeit mehr als genug, denn bei uns tut sich was in absehbarer Zeit, etwas schaurig Beglückendes – ne wir sind nicht schwanger und im Lotto haben wir auch nicht gewonnen – besser, viel besser :-) Aber was wie wo und warum behalten wir noch für uns, Ihr dürft gespannt sein, da kommt Licht in die Welt, gaaaaanz viel Licht :-)

So und jetzt geh ich in die Badewanne, ist ja wieder sonntäglicher Ruhetag, man gönnt sich ja sonst nix ;-)

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