Politically incorrect since 1966

Ein Wirbelsturm namens Diana

Meine Nerven, ich sag Euch, ich steh sowas von unter Strom, wenn man die Energie anzapfen könnte, bräuchten wir keine zusätzliche Energieversorgung im ganzen Land ;-) Das hat einerseits damit zu tun, dass ich auf 180 bin weil ich meine Liebste in drei Tagen in Hamburg abholen kann und wir dementsprechend in fünf Tagen unser erstes gemeinsames Zuhause betreten. Nach zweieinhalb Jahren Fernbeziehung fühlt sich das einfach atemberaubend an und das wiederum macht mich sowas von aufgedreht, dass ich ständig lieber hüpfen als laufen würde und stets dem fast unwiderstehlichen Drang widerstehen, Konfetti um mich zu schmeissen. Auf der anderen Seite habe ich soviel von Arbeit am Hals, dass ich eigentlich nonstop am rumwuseln bin, solange bis ich gar nicht mehr mag und den Rest des Tages liegend und ruhend verbringe.

Euphorische Programmier-Trance oder so ;-)

In der Firma macht das Ganze ne Menge Spass, weil ich gleich mehrere Programme hinzaubern soll, die sehr bizarre Datenstrukturen benötigen, was mir bei der Entwicklung gordische Knoten in meine Hirnwindungen dreht. Und sowas liebe ich ja so, nichts ist schöner in diesem Job als wenn man wirklich vor komplizierten Aufgaben steht. In so Projekte kann ich sowas wie reinwachsen und mich so reingeben, dass ich fast zum Programm werde resp. das Programm aus mir heraus wächst oder so. Schwer zu beschreiben, ist ja auch egal, auf jeden Fall blühe ich dabei immer auf und krieg Energieschübe, die mich immer wieder erstaunen. Aber das brennt aus, vorallem wenn man so unter Zieldruck steht wie wir jetzt grad. Momentan arbeite ich sechs Tage pro Woche und war beispielsweise auch gestern am 1. August am Werk. Aber eine Zeit lang in so einem Euphorietaumel herumzuschwirren ist wirklich berauschend, anstrengend aber erfüllend.

Murphy, der Depp

Das würde eigentlich reichen, die Begeisterung über das baldige Zusammenziehen und dieser Programmierexzess, da geht die Zeit wie im Fluge und beflügelt durch körpereigene Drogen äh Hormonen, ist das spassig wie eine Achterbahn – aber Murphys Gesetz ist ja ein Naturgesetz, was schief gehen kann, das geht auch schief. Und so kam’s dann auch *seufz*.

Webseiten-Umzug mit argen Nebenwirkungen

Vor einigen Wochen schrieb ich ja, dass ich meine Webseiten auf einen neuen Server zügle, weil der alte Server immer unzuverlässiger wurde und zudem immer häufiger von Hackern attackiert wurde. Da der Umzug auf einen anderen Server unter Umständen gewisse Umprogrammierung der Seiten bedingt, war ich vorsichtig und habe eine Webseite nach der Anderen gezügelt. Zuerst kam diese hier, dann tgirl.ch und dann reichte es mir fürs Erste mit Ackern und so liess ich den Rest noch stehen. Vor zwei Wochen als mal wieder Probleme mit dem alten Server auftauchten, habe ich die Notbremse gezogen und den Rest auch rübergerettet und weg war ich vom alten Server.

Murphy ist wirklich ein Depp

Naja, Murphy eben – irgendwie ist beim Download der Webseiten etwas schief gelaufen und Teile vom RainbowNet sind im Internet-Nirvana gelandet. Und nun läuft da einiges nicht mehr, unter Anderem die einzige Seite die nicht von mir ist, mein Gast sozusagen. Und so habe ich beispielsweise letzten Sonntag den ganzen Tag an diesem Seiten rumgebastelt und hab versucht rauszufinden, was für ein Teufel mich geritten hat, als ich diesen Quatsch damals programmierte. Ich krieg zwar immer mehr zusammen, aber das Ganze läuft immer noch nocht so, dass man es wirklich brauchen könnte. Hab ja nix zu tun, haha *augenverdreht*

Im gestreckten Galopp in eine glückliche Zukunft

Und so sprinte ich also von einem Gefecht ins Andere, resp. hüpfe, zumindest innerlich, bin dabei quietschvergnügt aber auch aufgedreht wie nur etwas. Und die ganze Zeit flüstert’s mir ins Ohr: noch drei Tage, in drei Tagen sind wir zusammen, jeden Tag, bis ans Ende aller Zeit – nur noch drei Tage…….. :-)

So und jetzt muss ich abwaschen, Papier bündeln, Küche umräumen, mit Juliet zwei Stunden videophonieren, TV einschalten und aufgenommene Serie starten……. und einschlafen :-)

Joh, ich denke das war’s, der letzte Blogbeitrag der allein wohnenden Diana, der nächste Blogbeitrag wird dann der Erste sein von der mit dem süssesten Dingens dieser Welt zusammen wohnenden Diana – uiiiiiiiiim, das Duo-Infernale zusammen, issssssja Wahnsinn, aber sowas von :D

So und hier noch ein Lied für Euch, das etwas nachempfinden lässt, wie ich mich fühle, Musik kann das halt doch irgendwie besser als jeder Text……… enjoy :-)

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