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Glücklichsein ist lernbar (Buchempfehlung Lebenshilfe)

buchempfehlung-lebenshilfe-sich-wohlfuehlen Unzählig sind die Menschen, die mir bisher begegneten, die sich in ihrem Leben nicht wohlfühlen. Entweder sie werden von Schicksalsschlägen gepeinigt oder sind einfach aus Prinzip unzufrieden. Auch ich gehörte lange Zeit zu denen, die von der Kunst des Lebens zuwenig verstanden um wirklich glücklich zu werden und meist gab ich allem die Schuld, nur nicht mir selbst. Doch ausnahmslos alle, die sich über das Leben beklagten, hätten es besser haben können, wenn sie die richtige Lebenseinstellung gehabt hätten – so auch ich. Deshalb möchte ich Euch heute ein Buch ans Herz legen, das so Manchem die Lebensfreude erhöhen kann und ich sage nicht ohne Stolz, dass der Autor mein Pate ist :-)

Ein Buch, das helfen kann…

Die Wichtigkeit eines Problems ist diejenige, die wir ihm gewähren
(Buchzitat)

Auch mein Pate gehört zu den Menschen, die schier unerträgliche schwere Schicksalsschläge durchlebt haben, der “Höhepunkt” war die jahrelange und tödlich endende Krankheit seiner Frau. Doch irgendwie schaffte er das Unmögliche, er lernte, mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen und er lernte vorallem eines: Ich habe vielleicht nur begrenzten Einfluss darauf, was um mich herum und mit mir geschieht, aber ich habe sehr wohl grossen Einfluss darauf, was ich damit anfange. Es liegt an mir, ob ich mich in die negativen Aspekte meines Lebens verbeisse, mich wie eine irrsinnige Tanzmaus im Kreis um diese Probleme drehe und mich dabei immer mehr in Trauer, Verzweiflung, Wut und Verbitterung steigere – oder ob ich neben den nicht lösbaren Aspekten meines Lebens auch die guten Seiten betrachte und geniesse.

Mein Pate gehört zu den Menschen, die es schafften, mit ihrem Problemen zu wachsen, die nicht resignierten sondern an sich arbeiteten und das allein durch die richtige Einstellung. Diese Lebenserfahrung wollte er mit seinen Mitmenschen teilen, also begann er seine Erfahrungen aufzuschreiben und vollendete schlussendlich vor fast zwei Jahren ein kleines Buch mit dem Titel “Etre bien“…….. und das war der Beginn einer ziemlich verrückten Geschichte.

… und eine äusserst selbstlose und nicht weniger verrückte Idee

Wahre Liebe ist die kraftvollste erneuerbare Energie, die es überhaupt gibt.
(Buchzitat)

Denn anstatt das Buch einfach zu veröffentlichen wie es Andere tun würden, liess er sagenhafte 100’000 Exemplare auf eigene Kosten drucken und verschickte diese an ebensoviele Haushalte in der französischen Schweiz. Dieses Frühjahr wurde das Buch dann auf deutsch übersetzt und unter dem Titel ‘Sich Wohlfühlen‘ publiziert – und so geschah das Wunder erneut und weitere 150’000 Exemplare wurden an Haushalte in der deutschsprachigen Schweiz verschickt – erneut gratis, einzig mit dem Hinweis, man könne bei Wohlgefallen eine kleine Spende an “Le Cube de Verre” zukommen lassen, eine Stiftung für autistische Kinder, die auch von ihm betreut wird.

Ganz ehrlich, bei soviel Selbstlosigkeit fehlen mir irgendwie die Worte und es macht mich richtiggehend stolz, so einen Paten zu haben :-)

Über das Buch, das einem helfen kann, sein Glück zu finden

Aber nun zum Buch……

Herr, gib mir die Gelassenheit, die Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden

Ich weiss nicht mit Sicherheit, woher dieses kluge Gebet oder Sprichwort ist, ich hörte mal, es sei indianischen Ursprungs, aber es spielt eigentlich keine Rolle, wichtig ist nur, dass man dieses “Mantra” verinnerlicht, denn hier liegt das Geheimnis zum wahren Glück des Lebens. Und genau hier setzt dieses wertvolle Buch an.

Jedes Problem und jedes Unwohlsein hat seine Ursache und an diesen Ursachen kann man oft nichts ändern. Wenn jemand im persönlichen Umfeld oder man selbst krank wird, hat man darauf nur bedingten Einfluss und wenn einem jemand oder etwas das Leben schwer macht, hat man oft auch nur beschränkte Möglichkeiten, diese negativen Einflüsse zu verändern. Aber auch wenn diese Faktoren die Ursache des Unwohlseins sind, so sind sie noch lange nicht die Gründe, weshalb man leidet. Denn der Grund, warum jemand leidet, hat viel mehr mit der Nichtakzeptanz solcher Einflüsse zu tun. Es ist nicht die Frage, was passiert ist sondern viel mehr die Frage, wie ich damit umgehe. Deshalb gibt es eigentlich ein einfaches Rezept. Es gilt, die Ursachen solcher “Störfaktoren” zu akzeptieren, sich nicht darin zu verbeissen sondern anstelle dessen die Energie dafür einzusetzen, damit klarzukommen.

Um es mit einem überspitzt vereinfachten Beispiel aufzuzeigen: Wenn es regnet, kann ich mich stundenlang über das Wetter aufregen, ändern werde ich dadurch nichts und mein Wohlbefinden wird mit zunehmendem Mass schlechter. Wäre es da nicht schlauer, das Wetter zu akzeptieren so wie es ist und anstelle dessen lieber einen Schirm aufzuspannen?

Auf solche Fragen geht dieses Buch ein und bietet Antworten und Strategien und es illustriert solche Fragestellungen mit vielen teils ans Herz gehenden Fallbeispielen aus dem Leben des Autors und seines Umfelds. Und es geht offenbar nicht nur mir so, dass man beim Lesen immer mal wieder staunend innehält und denkt: “Meine Güte, wie einfach könnte das Leben doch sein, wenn man es zulässt”. Ich habe mich in diesem Buch oft wiedergefunden, sei es, dass ich dachte: “Ja, dieser Gedanke hat mich auch schon oft aus dem Elend gezogen” – oder dass ich dachte: “Oops, da sollte ich wohl auch dringend mal wieder über die Bücher gehen, ich mache mich hier oder dort ja völlig unnötig verrückt”.

Beim Lesen des Buches musste ich immer wieder an ein Wortspiel denken, das mich schon vor längerer Zeit mal amüsierte. Wie oft sagt man Dinge im Stil von: “Ich rege mich so auf über Wasauchimmer”………. und ist sich dabei nicht bewusst, wie Recht man doch hat mit dieser Aussage, weil “ICH MICH aufrege”. Es sind nicht die Anderen, die mich aufregen, ICH selbst bin es. Die Anderen sind zwar Ursache meiner Aufregung, sie bieten den Anlass, aber der Grund für meine Aufregung ist, das ich blöd genug bin, mich da reinziehen zu lassen. Beim Lesen dachte ich immer wieder kopfschüttelnd an all die Momente, in denen ich fast Tobsuchtsanfälle bekam bei Diskussionen in öffentlichen Foren und ich erschauerte immer wieder von Neuem beim Gedanken, wieviel Unwohlsein ich mir auferlegt habe, nur weil ICH mich über nervende Menschen ärgerte. Diese Erkenntnis ist für mich nicht neu, aber ich muss mir nachwievor immer wieder vor Augen halten, was ich da tue und in was ich mich da reinreissen lasse – und muss mir immer wieder von Neuem bewusst machen, dass es an mir liegt, wie sehr ich mich reinziehen lasse und wie nah ich mir etwas gehen lassen will – und dazu ist dieses Buch eine wertvolle Hilfe.

Über den Wert eines Buches kann man immer streiten und man kann mich als Patenkind auch der Subjektivität bezichtigen, aber abgesehen davon, dass auch Juliet das Buch super fand, sprechen eine grosse Zahl an dankbaren LeserInnen Bände. Seit der Veröffentlichung bekommt mein Pate fast täglich Dankesbriefe oder Mails und wenn man auf seiner Website mal ein paar dieser “Leserkommentare zum Buch ‘Sich wohlfühlen’” liest, kann man erahnen, wie wertvoll dieses kleine Büchlein sein kann.

Fallbeispiele aus meinem Leben

Man wird nicht glücklich durch Erfolg.
Erfolg ist, wenn man glücklich ist.
(Buchzitat)

Da ich nicht einfach Teile seines Buches hier veröffentlichen möchte, nehme ich ein paar Aspekte aus meiner eigenen Lebensgeschichte, die dieses Thema beispielhaft veranschaulichen können. Das scheint mir passend, weil gerade das Leben “transsexuell-gebrandmarkte Frau” eine ziemliche Herausforderung ist, wenn man unter solchen Umständen glücklich sein möchte.

Fakt ist, dass ich für viele Menschen so eine Art “Kuriosum” bin. Daran kann ich wenig ändern, damit muss ich leben und deshalb bleibt mir nichts Anderes als dies zu akzeptieren. Fakt ist aber auch, dass es Menschen in meinem Umfeld gibt, die mich so sehen wie ich bin, die mich respektieren und mögen, ja sogar lieben. Nun liegt es an mir, worauf ich mehr Energie verwende. Ärgere ich mich über primitive Kommentare in Boulevardmedien oder erfreue ich mich über herzliche Begrüssungen in meinem Stammpub? Es liegt an mir, ob ich mein Selbstbild von Anderen übernehme und mich auch als “Kuriosum” betrachte oder ob ich stolz darauf bin, dass ich etwas geschafft habe, das kaum jemand überwinden könnte.

Ein weiteres Beispiel drängt sich mir auf: Als Frau mit transsexueller Vergangenheit habe ich nunmal nicht grad das Aussehen eines Supermodels. Ich kann und will mich zwar nicht beklagen, aber dieses Thema ist schon eine gewisse Herausforderung für mich. Nun, ich kann mich jetzt täglich vor dem Spiegel verfluchen, weil ich etwas schmale Hüften habe oder meine Stimme nicht grad prickelnd ist und und und und…… oder ich freue mich tagtäglich vor demselben Spiegel darüber, dass mein Äusseres um soviel mehr zu meinem Inneren passt als es früher der Fall war und dass der Anblick meines Spiegelbilds, mag ich auch noch soviel zu kritisieren finden, nun endlich mir entspricht und ein stetes Mahnmal ist, dafür, dass ich es endlich geschafft habe.

Aber auch jenseits des Transsexualitäts-Themas gibt es viele Aspekte meines Lebens, in denen ich mein Leben von zwei Seiten betrachten kann, ein Ausserordentliches drängt sich mir gerade auf: Ich hatte vor Jahren einen Burnout, der mich ein Jahr lang in einen zombie-ähnlichen Zustand versetzte, mich meinen Traumjob kostete, mein Bankkonto um 50’000 Franken erleichterte, mein ganzes Ego in Schutt und Asche legte – darüber könnte ich verzweifeln – oder mich darüber freuen, dass ich damals soviel Zeit für mich bekam in der ich nur mit leerem Blick vor mich hinstarrte und nachdachte – und mich darüber freuen, dass genau diese damalige Leere und Sinnfrage mich an den Punkt brachte, dass ich Jahre später den Mut fand, zu mir selbst zu stehen und meinen Weg gehen konnte. Um es noch deutlicher zu sagen: Wäre ich damals nicht derart zertrümmert worden, hätte ich nie die Reife erlangt, die ich benötigte, um später endlich meinen Weg zu gehen. Dieser Burnout – so brutal er auch war – wurde zum Fundament meiner Selbstbefreiung.

Zurück zum Buch

Der wahre Erfolg, jener der dem Leben einen Sinn gibt, ist meines Erachtens nach die Fähigkeit, sein Leben ständig bewusst oder unbewusst gelassen nehmen zu können, egal in welcher Situation, um alle Probleme des Alltags ruhig, ohne Schmerzen und emotionale Sorgen zu meistern und so glücklich zu sein.
(Buchzitat)

Deshalb, weil ich aus Erfahrung weiss, dass Glücklichsein selbst unter widrigsten Umständen lernbar ist, möchte ich Euch allen dieses Buch ans Herz legen. Man kann natürlich einwänden, dass der Büchermarkt voll ist von Büchern, die über solche Themen schreiben – das stimmt, auch ich kenne enige Bücher in dieser Art – trotzdem empfehle ich dieses Buch, weil es nicht episch ausschweifend und nicht esoterisch angehaucht ist sondern kurz und bündig die Fakten anschaulich auf den Tisch legt – und weil es nebenbei noch einem guten Zweck dient, denn sämtliche Einnahmen aus den verkauften Büchern gehen vollumfänglich an obengenannte Stiftung für autistische Kinder.

Also helft Euch selber, etwas glücklicher und zufriedener zu werden und falls Ihr bereits wunschlos glücklich seid, so lade ich Euch hiermit ein, Euer Glück ein klein wenig zu teilen und der Stiftung “Le Cube de Verre” eine kleine Spende zukommen zu lassen – denn geteiltes Glück ist bekanntlich doppeltes Glück ;-)

Buch ‘Sich wohlfühlen’ bestellen

Das Buch kann entweder via Kontaktformular auf der offiziellen Website des Buches, bei verschiedenen Online-Buchhändlern oder bei einem beliebigen Buchhändler unter ISBN 978-2-940468-02-7 bestellt werden. Nachfolgend ein paar Bestell-Adressen:

Website des Buches ‘Sich Wohlfühlen’
ExLibris.ch
Books.ch
CeDe.ch
Exsila.ch
Amazon.de (noch nicht verfügbar)

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