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Gitarren

Seit einiger Zeit denke ich laut darüber nach, ein neues Blog zu eröffnen, in dem ich über meine Erfahrungen beim Gitarre lernen schreiben möchte. Bisher fehlt mir die Zeit und deshalb hier erst mal ein paar Eckdaten zu meinem Equipment und ein paar Tipps…..

Generelles

  • Scalloped Fretboards: Als Fan von Yngwie Malmsteen war es naheliegend, dass ich es wie er mal auf einem scallopten Griffbrett versuche. Am meisten überzeugte mich ein Hinweis in einem Testbericht, der aussagte, dass so ein Griffbrett einem zwingt, sehr sanft zu drücken. Und genau das war meine grosse Schwäche, ich habe die Saiten gedrückt als wär die Gitarre eine Axt, was die Finger nicht nur anstrengt sondern auch langsam macht. Kaum hatte ich mich nach ein paar Minuten daran gewöhnt, wollte ich nichts mehr Anders. Unterdessen kann ich kaum noch spielen auf normalen Griffbrettern, ich finds einfach gruselig, wenn ich beim Durchdrücken der Saiten auf Holz stosse. Never again – dachte ich, bis ich kürzlich eine Schecter Hellraiser kaufte – aber auch da wird vermutlich irgendwann das Griffbrett Material verlieren.
  • Plektren: V-Picks pointed/buffed (Favoriten: Snake, Medium, Diamond junior, Infinity, Nexus). Ganz ehrlich, ich mochte schon immer relativ dicke Plektren, aber seit ich V-Picks kenne, würde ich nichts Anderes mehr spielen. Für die meisten Gitarristen gilt 1mm Dicke schon als recht dick, bei den V-Picks spiele ich am liebsten solche mit 4mm und manchmal bis zu 8mm Dicke. Sie klingen nicht nur besser als alles was ich je hörte, vorallem liegen sie einfach perfekt in der Hand.
  • Saiten: Fender YJM NPS 008-046. Bei Saiten bevorzuge ich dünne Saiten, weil ich sanft spielen möchte und nicht mit der Gitarre kämpfen will. Auch wenn man sagt, der Klang würde mit zunehmender Dicke besser, ich persönlich kann das nicht heraushören und wenn das ganze Equipment gut ist, merkt man da den Unterschied kaum noch. Dafür ist aber die Bespielbarkeit viel besser, vorallem im Zusammenhang mit scalloptem Griffbrett ermöglich es ein viel weicheres Spielen. Diese YJM-Saiten sind ganz neu auf dem Markt und wurden extra für meinen Gitarren-Gott Yngwie Malmsteen hergestellt. Sie sind auf den dünnen Saiten mit 008 sehr dünn und weich wie Butter, bei den dickeren Saiten geht es aber doch bis 046 und damit ist der Ton im Bass-Bereich recht satt. Am meisten schätze ich an diesen Saiten die Gleitfähigkeit. Die Finger rutschen über diese Saiten als wären sie mit Öl geschmiert, ein fantastisches Gefühl.

Mein Standard-Equipment mit dem ich in der Regel zuhause spiele

Mein Equipment in der Firma, das ich in der Mittagspause zum üben benütze

Sonstiges Equipment das wir nur gelegentlich nutzen

Equipment meiner Liebsten

Gitarren, die wir wieder verkaufen (Interessenten melden sich ungeniert)

Gitarren-Lehrer / Online-Kurse

Als Gitarrenlehrer habe ich mit den “Wizard of Shred” ausgesucht. Er bietet neben einigen wertvollen mehrstündigen Lektionen zu bestimmten Techniken auch mehrwöchige Workshops zu bestimmten Themen. Erstere kann man für ca 100 Franken kaufen, herunterladen und dann damit üben bis zum umfallen, zweiteres läuft meist so, dass er diese Kurse im Turnus etwa alle 2 Jahre öffnet, man sich anmelden kann und dann ca 3 Monate lang wöchentlich mit Lektionen gefüttert wird.

Einzelkurse habe ich vorallem sein “Fretboard Freedom” Programm und ein “Alternate Picking” Programm gekauft, die mir beim Aufbau der Grundtechnik enorm helfen. Vorallem das Fretboard Freedom System ist eine wahre Perle wenn man wie ich Mühe hat, die Tonleitern aufs Griffbrett zu übertragen.

Workshops habe ich auch mehrere angefangen, speziell erwähnenswert ist da die “Hard Rock Academy“, die ich jedoch zurückstellen musste, weil es mich vorerst noch überforderte und auch thematisch nicht so ganz auf meinen Level passt. Dafür bin ich jetzt aktuell in der “Neoclassical Academy” am arbeiten. Dieser Workshop ist zwar erst Recht über meinem Level, aber es ist musikalisch genau das was mich am meisten reizt und auch der Lernstoff passt extrem zu den Sachen, die ich zuerst lernen möchte. Und weil’s so lustig ist, beginne ich soeben mit einem weiteren Programm des Wizards namens “Flamenco Fusion“, das sich mit klassischer Gitarre und Harmonien beschäftigt.

Meine Vorbilder

Noch zu zerwähnen wären meine grössten Vorbilder, zumindest mal die Wichtigsten:

  • Yngwie J. Malmsteen – the godfather of neoclassical (youtube)
  • Dean Cascione – ein Neoclassical Gitarrist mit unheimlich viel Gefühl wie z.b. in diesem Video (youtube)
  • Joe Stump – de Lehrer von Dean und einer der Neoclassical-Pioniere (youtube)
  • Panos Arvanitis – ein griechischer Gitarren-Lehrer der die schönsten Balladen (hier mein Favorit) der Welt spielt (youtube)
  • Gus Drax – der mich mit dem Klang seiner Schecter Hellraiser (mit diesem Lied) dazu verleitet hat, mir auch so eine zu kaufen (youtube)

Und so weiter

Über all das und noch viel mehr würde ich eigentlich schaurig gern bloggen. Aber eben, momentan fehlt mir einfach die Zeit resp. ich will mir die nicht nehmen – noch nicht – aber wer weiss, vielleicht wird ja doch noch was draus, eine passende Internet-Adresse hätte ich eigentlich längst ergattert und sogar ein Blog wäre dort schon aufgesetzt – wir werden sehen…… oder gegebenenfalls lesen ;-)

 

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