Politically incorrect since 1966

Einzugsvorbereitung und Weltenrettung und so

Momentan muss ich mich etwas kurz fassen, muss grad noch kurz Welten retten gehen und so, aber wenigstens mal in Kürze die Würze äh das Neuste……..

Einzugsvorbereitungen mit Juliet

Das Schönste vorab, Juliet war über Pfingsten bei mir und wir ackerten das ganze Weekend durch. Einerseits haben wir das Wohnzimmer komplett umgestellt, was vorallem wegen der Kabelage hinter dem TV eine Mordsarbeit war, anderseits haben wir Platz geschaffen, hauptsächlich im Kleiderschrank. Und das war eine noch grössere Herausforderung als die Kabelage hinter dem TV und das will was heissen ;-) Mein Schrank ist ja trotz seiner beeindruckenden Grösse prallvoll, nicht zuletzt weil mich eine meiner besten Freundinnen schon mehrmals sackweise mit Kleidern versorgte. Und da Juliet ja auch nicht ständig nackt rumlaufen kann – so sehr mir das gefallen würde – mussten wir meinen Kram aussortieren. Das Resultat war doch recht befriedigend, so an die dreissig Kleiderbügel konnten wir freimachen, sie konnte ihren ersten Koffer einsortieren und hat immer noch genug Platz für den Rest – oder ich hab Platz um neue Kleider zu kaufen :D Das Schöne an der ganzen Sache ist, dass es nun erstmals unsere Wohnung ist, es ist nicht mehr Meine und sie ist zu Besuch, wir wohnen jetzt beide da, auch wenn sie jetzt nochmal für 2 Monate zurück nach Hamburg geht. Und das spürte ich dann auch deutlich als ich vom Flughafen zurückkam. Die gewohnte Depression kam nicht, das Eintreten in unsere nun gemeinsame Wohnung hinterliess ein ganz anders Gefühl, ich war nicht wieder allein in meiner Wohnung sondern in unserer Wohnung, die wir angefangen haben einzurichten und Juliet ist halt nur grad nicht zuhause. Echt, es war ein ganz anders Gefühl, ein gutes Gefühl, ein seeeehr Gutes :-)

Diana brutzelt das Teufelspack

Ansonsten komme ich aber zu gar nix, weil ich nebst den Umzugsvorbereitungen vorallem damit beschäftigt bin, abertausende von Monstern abzufackeln und mit Blitzen und Eisnebel zu plätten. Das neue und so lang ersehnte Computerspiel “Diablo 3” hält was es verspricht, es ist sowas von gut, dass der Suchtfaktor weit über dem Zumutbaren ist. Da mag es noch so ein Uhr nachts sein und man mag noch so müde sein, noch schnell diesen Keller aufräumen und Schatztruhen plündern, noch schnell diesen Boss-Gegner plätten, noch schnell die neu erworbenen Zauberkräfte ausprobieren…….. *seufz*…….. und wenn man’s dann doch endlich ins Bett schafft und schon bald darauf der Wecker des Todes klingelt, hat man keine Feuerbälle um den auch gleich niederzumetzeln. Ich muss Euch echt etwas mehr über diese verrückte Spielwelt erzählen, aber eben, mir fehlt die Zeit, kommt aber bestimmt noch ;-)

Verbrutzelte Atomreaktoren

Apropos Teufelspack und Feuerbälle – heute hat das Schweizer Bundesgericht einen ersten Entscheid gefällt zum Schrottreaktor Mühleberg: Ein Zwängel-Gesuch der BKW wurde abgelehnt und das dürfte defintiv das Aus sein für diese Atomkrücke. Und damit zeigt sich einmal mehr, dass wir UmweltschützerInnen halt letzten Endes eben doch Recht bekommen. Schon vor über einem Jahrzehnt lag ich im Greenpeace-Overall an diesen Schrottreaktor angekettet und protestierte dagegen, dass diese Lotterkiste trotz Rissen im Reaktorkernmantel weiter betrieben wird. Während ein Auto in Millionenhöhe haftpflichtversichert sein muss und schon das kleinste Rostfleckchen vom Strassenverkehrsamt beanstandet wird, dürfen AKWs auch mit Rissen im sicherheitsrelevantesten Teil der Anlage weiter betrieben werden und das während nicht mal ein Prozent eines möglichen Schadens versichert ist. Remember – die nicht versicherten Kosten eines nuklearen Super-GAUs wären in etwa eine halbe Million pro Kopf – haben wir ja in der Portokasse ;-) Dieser Fall zeigt mal wieder, dass es sich eben doch lohnt, gegen Windmühlen anzurennen und aussichtslose Kämpfe zu führen – auch wenn es nebst unserem jahrelangen Einsatz auch noch Tscherobyl und Fukushima brauchte um zur Vernunft zu kommen, am Ende stehen wir doch endlich vor dem Atomausstieg. Apropos Fukushima, an der amerikanischen Küste sind nun auch schon die ersten radioaktiv verseuchten Thun-Fische aufgetaucht – natürlich gesundheitlich vöööööööllig unbedenklich.

Gentech-Pflanzen des Grauens

Apropos auf dem Teller und Grossrisikotechnologie – ebenfalls heute meldet das Wissenschaftsmagazin “Spektrum der Wissenschaft” von einer neuen Studie die zeigte, dass der genmanipulierte Bt-Mais bereits zu Resistenzen führt. Nein, echt? Es dürften ungefähr 15 Jahre her sein, dass ich nebst einer Unzahl an Leserbriefen und Forendiskussionsbeiträgen meine erste Webseite erstellte, in der ich unter Anderem auch kurz erklärte, weshalb der genmanipulierte Bt-Mais Resistenzen fördern würde und damit Bio-Bauern ihr natürliches Bt-Protoxin nicht mehr verwenden können. Wir hätten keine Ahnung, sagten damals diejenigen die uns glauben machen wollten sie hätten Ahnung – so wie die Atömler uns einredeten, ein atomarer Super-GAU käme nur alle 10’000 Jahre einmal vor. Und einmal mehr hatten wir Recht, wie bereits bei unserer Befürchtung, dass der Einsatz von Antibiotikaresistenzgenen in der Gentechnik das Aufkommen antibiotikaresistenter Keime fördern würde. Auch wenn ich in all diesen Themen lieber nicht Recht behalten hätte, so bleibt doch wenigstens die Hoffnung, dass die Technologiegläubigkeit und der Machbarkeitswahn des modernen Menschen durch solche Erkenntnisse doch irgendwann mal etwas bescheidener wird.

Und weiter ballern

So und jetzt muss ich weiter, der dritte Akt von Diablo wurde gestern von mir eröffnet und da tummeln sich grad mehr beängstigende Kreaturen als an einer SVP-Albisgüetlitagung, ich werde also dringend gebraucht ;-)

A Rainbow Warrior called Diana

There will come a time when the Earth grows sick
and when it does a tribe will gather from all the cultures of the World
who believe in deeds and not words.
They will work to heal it…
they will be known as the “Warriors of the Rainbow”

(Hopi-Legend of Rainbow Warriors)

Es ist bald 15 Jahre her, wir hatten uns dazu entschlossen, einem Kind das Leben zu schenken, als ich vor dem TV sass und hörte, dass der damalige französische Präsident Chirac auf der Insel Moruroa Atombombentests machte. Die ganze Welt schaute hin, niemand unternahm etwas dagegen, nur eine kleine Schar Greenpeace Aktivisten stürmten mit ihren Booten dahin, im Wissen, dass sie es nicht aufhalten können, aber mit der Kraft im Herzen, sich trotz aller Hoffnungslosigkeit gegen diesen Irrsinn zu stellen. Ich erinnerte mich an meine Kindheit, wie ich geweint habe als ich im TV sah, wie Robbenbabys zutode geprügelt wurden und Wale mit Sprengharpunen gejagt wurden und auch damals waren Greenpeace Aktivisten die Einzigen, die versuchten dagegen anzukämpfen.

Kann ich es wirklich verantworten, ein Kind in diese grausam destruktive Welt zu setzen? Eigentlich nicht, und doch wollte ich, was nun? Wenn ich einem Kind schon so eine Welt zumute, dann bin ich in der Verantwortung, dann muss ich mit allen Mitteln versuchen, diesem Kind eine möglichst gute Zukunft zu ermöglichen – ich muss zur Kriegerin werden, zur Kriegerin des Regenbogens. Am anderen Tag kontaktierte ich Greenpeace Schweiz und meldete mich als Aktivistin. Das blonde Ding hinten in diesem Schlauchboot bin übrigens ich. Bei der Kaperung des Gentech-Schiffs im nächsten Bild war ich ebenfalls an Bord.

Es war etwa zwei Jahre später, viele Stunden an Eisenbahngeleise gekettet, ein Schiff gekapert, ein paar Gerichtsurteile wegen Nötigung und Hausfriedensbruch, als ich an einem Philosophiekurs von Greenpeace war und mit Erstaunen erfuhr, was der Name des legendären Greenpeace Schiffs “Rainbow Warrior” wirklich bedeutet. Der Name entstand in Anlehnung an uralte Prophezeiungen der Hopi- und/oder Cree-Indianer, die von der Zerstörung der Natur handelten und das Erscheinen der Regenbogen-Krieger ankündigten, die Mutter Erde wieder heilen würden. Ein paar Jahre nachdem die Rainbow Warrior erstmals in See stach um gegen Atombombentests auf dem Meer zu protestieren, erkannte eine Cree Indianerin in diesen Aktivisten die Erfüllung dieser Legende und der Stamm der Cree bestimmte, dass alle Regenbogen-Krieger sozusagen Ehrenmitglieder ihres Stammes würden. Wow, ich sass da und erfuhr voller Stolz, dass ich damit Cree Indianerin bin.

Es folgten viele Kämpfe als Regenbogenkriegerin, eine Hundertschaft an Leserbriefen, politische Aktionen und schlussendlich schuf ich mein “RainbowNet-Blog“, auf dem ich ursprünglich meine ökologischen Anliegen teilen wollte, doch aufgrund der politischen Lage in der Schweiz leider schnell in politische Themen abgleitete. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich völlig ausgepowert war. Viele Kämpfe hatte ich gekämpft, fast alle hatte ich verloren. Resignation! Ich liess meine Waffen fallen und zog mich gebeugten Hauptes zurück.

Später kam dann die Phase meiner “Geschlechts-Transition“, die mich zwei Jahre lang total absorbierte und nach der GaOp erwachte ich mit neuem, gereinigtem Geist und schnell hörte ich wieder den sanften Klang der Spiritualität, den Atem Gottes und schlussendlich wieder die Trommeln in meinem Herzen, die mich eigentlich nie mehr verlassen haben, seit ich auf meiner Hochzeitsreise im Pine Ridge Reservat bei den Oglala-Sioux an einem PowWow war, dort in den heiligen Bergen der Black Hills, da wo mein Geist berührt wurde wie nie zuvor.

Die Erinnerung kam wieder auf, dass ich eine Regenbogen-Kriegerin bin und dass meine Berufung nie geendet hat, dass es da eine Prophezeiung gibt, die mich meint, mich und unzählige Andere und dass sie sich nur erfüllt, wenn wir nicht aufgeben, das Unmögliche zu wagen. Deshalb möchte ich jetzt diese Prophezeiung mit Euch teilen, in der Hoffnung, dass sie sich weiter ausbreitet und dass ich so einen weiteren kleinen Teil dazu beitragen kann, dass Mutter Erde irgendwann doch wieder geheilt wird.

Prophezeiung der Cree – Warriors of the Rainbow

Es war im letzten Jahrhundert, als eine alte weise Cree Indianerin namens “Eyes of Fire” eine Vision hatte. Sie prohezeite folgendes (im Rahmen meiner bescheidenen Fähigkeiten aus diesem Text übersetzt):

Es wird eine Zeit kommen, wenn die Erde ausgebeutet und verschmutzt ist, die Bäume zerstört sind, die Vögel vom Himmel fallen, die Gewässer sich verdunkeln, Fische in den Strömen vergiftet sind und die Wälder nicht mehr länger sein werden. Menschen wie wir sie kennen werden aufhören zu existieren.

Es wird die Zeit kommen, wenn die Erhalter der Legenden, Geschichten, kulturellen Rituale, Mythen und aller alten Stammesangelegenheiten gebraucht werden um unsere Gesundheit wieder instandzustelolen und die Erde wieder grün zu machen. Sie werden des Menschen Schlüssel zum Überleben sein, sie werden die “Krieger des Regenbogens” sein. Es wird der Tag des Erwachens kommen, wenn alle Menschen aller Stämme (Staaten) eine neue Welt aus Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit formen und den Grossen Geist (Gott) anerkennen.

Die “Krieger des Regenbogens” werden diese Prophezeiungen verbreiten und allen Menschen dieser Erde lernen. Sie werden sie lehren wie man “den Weg des Grossen Geistes” lebt. Sie werden ihnen erzählen, wie die Welt von heute sich vom Grossen Geist entfernt hat und dass die Erde deshalb “krank” ist.

Die “Krieger des Regenbogens” werden den Menschen zeigen, dass der Grosse Geist voll ist von Liebe und Verständnis und sie werden sie lehren, die Erde wieder schön zu machen. Diese Krieger werden den Menschen Prinzipien und Regeln lernen ihnen nachzufolgen um die Erde wieder mit Licht zu erfüllen. Diese Prinzipen werden diejenigen sein der alten Stämme. Die Regenbogenkrieger werden die Menschen die alten Praktiken von Einheit, Liebe und Verständnis lehren. Sie werden Harmonie lehren unter den Menschen in allen vier Ecken der Erde.

Sie die alten Stämme werden sie die Menschen lehren zum Grossen Geist zu beten, mit Liebe die fliesst wie ein schöner Bergbach und den Weg entlang fliesst bis in den Ozean des Lebens. Und sie werden wieder fähig, Glück zu empfinden für sich selbst und in der Gemeinschaft. Sie werden frei von Eifersucht und werden alle Menschen als ihre Geschwister lieben, ungeachtet deren Hautfarbe, Rasse oder Religion. Sie werden Glück empfinden dabei, in deren Herzen einzudringen und eins zu sein mit der gesamten menschlichen Rasse. Ihre Herzen werden rein sein und Wärme, Verständnis und Respekt ausstrahlen für alle Menschen, die Natur und den Grossen Geist.

Sie werden ihr Denken, ihre Herzen und ihre Seelen wieder mit reinsten Gedanken füllen. Sie werden die Schönheit des Schöpfers suchen – des Grossen Geistes. Sie werden Stärke und Schönheit finden im Gebet und der Einsamkeit des Lebens.

Ihre Kinder werden wieder fähig sein sich zu befreien und die Geheimnisse der Natur und von Mutter Erde zu geniessen. Frei von der Angst vor Gift und Zerstörung die der weisse Mann durch seine praktizierte Gier gebracht hat. Die Flüsse werden wieder klar, die Bäume wieder reichhaltig und schön, die Tiere und Vögel wieder vollzählig. Die Kraft der Pflanzen und Tiere wird wieder respektiert und die Erhaltung von allem was schön ist, wird wieder zum Weg des Lebens.

Die Armen, Kranken und Hilfsbedürftigen werden wieder gepflegt von ihren Brüdern und Schwestern der Erde. Diese Praktiken werden wieder Teil von ihrem täglichen Leben.

Die Anführer der Menschen werden in der alten Tradition gewählt – nicht durch politische Parteien und nicht diejenigen, die am lautesten brüllen oder durch Dreckschleudern sondern diejenigen, deren Taten die lauteste Sprache sprechen. Diejenigen, die Liebe, Weisheit und Mut zeigten und diejenigen die zeigen, dass sie für das Allgemeinwohl arbeiten können und wollen, werden zu Anführern gewählt. Sie werden aufgrund ihrer “Qualität” gewählt und nicht wegen des Geldes das sie besitzen. Wie die nachdenklichen und demütigen “alten Häuptlinge” werden sie die Menschen mit Liebe verstehen und dafür sorgen, dass ihre Jungen von ihrer Umgebung mit Liebe und Weisheit gelehrt werden. Sie werden ihnen die Wunder zeigen mit denen die Erde von ihren Wunden geheilt werden kann und Gesundheit und Schönheit wiederherstellen.

Die Aufgaben dieser “Krieger des Regenbogens” sind zahlreich und gross. Es werden erschreckende Berge von Unwissenheit zu besiegen sein und sie werden Vorurteile und Hass zu finden. Sie müssen gewidmet werden, unerschütterlich in ihrer Kraft und stark in ihrem Herz. Sie werden Herzen und Köpfe finden die gewillt sind ihnen zu folgen auf diesem Weg, auf dem Mutter Erde wieder zu ihrer Schönheit und Vielfalt zurückkehrt – einmal mehr.

Der Tag wird kommen, er ist nicht mehr weit entfernt.

Der Tag an dem wir erleben werden, wie wir dankbar sind für die Existenz der Menschen aller Stämme, die ihre Kultur und ihr Erbe gepflegt haben. Diejenigen, die Rituale, Geschichten, Legenden und Mythen lebendig gehalten haben. Es wird dieses Wissen sein, das Wissen das sie erhalten haben, das uns ermöglicht, wieder zurückzukehren zu einer Harmonie mit der Natur, Mutter Erde und der Menschheit. Es wird dieses Wissen sein, in dem wir den Schlüssel zum Überleben finden werden.

Ist diese Zeit wirklich so nah? Den Eindruck habe ich nicht, wenn ich das Verhalten der Menschen beobachte. Wird diese Zeit wirklich kommen? Es fällt mir schwer das noch zu glauben, nach all der Ignoranz die ich in den letzten Zwanzig Jahren erlebt habe. Aber ich erinnere mich immer wieder an die Worte von Carl Jaspers, der sagte: “Hoffnungslosigkeit ist die vorweggenommene Niederlage”. Egal wieviel Hoffnung besteht, wenn wir diese Zeit nicht anstreben, wird sie garantiert nicht kommen, sie kann nicht kommen, weil wir der Weg sind, auf dem sie kommen könnte, wenn wir es zulassen würden.

So mag man mich weiterhin für eine Närrin halten, dass ich auch in diesem Thema das Unmögliche anstrebe, ich bin nicht allein mit meiner Narrerei. Gandhi war so närrisch zu glauben, er könne mit Gewaltlosigkeit einen Krieg gegen einen übermächtigen Feind gewinnen. Martin Luther King war so närrisch wie Nelson Mandela, dass sie glaubten, sie könnten Gleichberechtigung durchsetzen in Kontinenten, die Apartheit und Sklaverei praktizierten. Die Geschichte kennt viele Narren und Närrinnen, die sich erdreisteten, das Unmögliche zu wagen – so Manche haben es wider aller Erwartung doch geschafft. Also will ich weiterhin eine Närrin bleiben – man weiss ja nie ;-)

Das Kapitel Ökologisches

Unser kollektives Ego schmeichelt sich
in narzistischer Selbstbespiegelung mit dem Gedanken,
wir seien die Krone der Schöpfung,
die einzig intelligenten Lebewesen.
Dem ist aber nicht so!
(Wolf-Dieter Storl)

Umweltschutz war mir ein Leben lang ein grosses Anliegen. Schon als Kind erschreckte mich die Art wie wir die Umwelt zerstören und schon damals waren Greenpeace Aktivisten meine grossen Vorbilder. Viele Jahre war ich dann bei Greenpeace als Aktivistin aktiv, schrieb hunderte von Leserbriefen, engagierte mich in Abstimmungskommitees, diskutierte in Foren und vieles mehr. Im Rahmen dieser Aktivitäten führte ich mein erstes Blog, das RainbowNet-Blog, in dem ich ursprünglich vorallem über ökologische Themen schrieb, im Verlauf der Zeit jedoch mehr über politische Themen.

Die letzten Jahre musste ich diese Themen etwas vernachlässigen, die Behandlung meiner Transsexualität erforderte all meine Kraft und so blieb keine Energie mehr für diese Themen, die mir nachwievor wichtig sind. Trotzdem war ich immer wieder schockiert über das Unwissen oder viel mehr die Ignoranz einer gesellschaftlichen Mehrheit, die selbst einen möglichen Klimakollaps mit einem kalten Lächeln quittiert. Noch mehr erschreckte mich, immer wieder zu erleben, wie Lobbyisten ökologische Themen platt walzen.

In diesem Kapitel möchte ich über so Themen wie Atomenergie, Gentechchnologie, Klimawandel und sonstige Umwelt- oder Tierschutzthemen reden und vorallem die Lügen der Propagandisten und ihren politischen Lakaien aufdecken. Das RainbowNet-Blog ist seit Jahren geschlossen – hier darf es wieder ein wenig aufleuchten.

Am Ende vernichtete der Mensch Himmel und Erde.
Und die Erde war wüst und leer, und es war finster in der Tiefe.
Und der letzte Mensch schrie: ‘Es werde Licht!’
Aber es blieb dunkel.
So ward aus einem Abend ohne Morgen die letzte Nacht.
(Michael Ende – Der Spiegel im Spiegel)

Copyright © 2017 by: A girl called Diana • Template by: BlogPimp Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA.