Politically incorrect since 1966

Ein Wirbelsturm namens Diana

Meine Nerven, ich sag Euch, ich steh sowas von unter Strom, wenn man die Energie anzapfen könnte, bräuchten wir keine zusätzliche Energieversorgung im ganzen Land ;-) Das hat einerseits damit zu tun, dass ich auf 180 bin weil ich meine Liebste in drei Tagen in Hamburg abholen kann und wir dementsprechend in fünf Tagen unser erstes gemeinsames Zuhause betreten. Nach zweieinhalb Jahren Fernbeziehung fühlt sich das einfach atemberaubend an und das wiederum macht mich sowas von aufgedreht, dass ich ständig lieber hüpfen als laufen würde und stets dem fast unwiderstehlichen Drang widerstehen, Konfetti um mich zu schmeissen. Auf der anderen Seite habe ich soviel von Arbeit am Hals, dass ich eigentlich nonstop am rumwuseln bin, solange bis ich gar nicht mehr mag und den Rest des Tages liegend und ruhend verbringe.

Euphorische Programmier-Trance oder so ;-)

In der Firma macht das Ganze ne Menge Spass, weil ich gleich mehrere Programme hinzaubern soll, die sehr bizarre Datenstrukturen benötigen, was mir bei der Entwicklung gordische Knoten in meine Hirnwindungen dreht. Und sowas liebe ich ja so, nichts ist schöner in diesem Job als wenn man wirklich vor komplizierten Aufgaben steht. In so Projekte kann ich sowas wie reinwachsen und mich so reingeben, dass ich fast zum Programm werde resp. das Programm aus mir heraus wächst oder so. Schwer zu beschreiben, ist ja auch egal, auf jeden Fall blühe ich dabei immer auf und krieg Energieschübe, die mich immer wieder erstaunen. Aber das brennt aus, vorallem wenn man so unter Zieldruck steht wie wir jetzt grad. Momentan arbeite ich sechs Tage pro Woche und war beispielsweise auch gestern am 1. August am Werk. Aber eine Zeit lang in so einem Euphorietaumel herumzuschwirren ist wirklich berauschend, anstrengend aber erfüllend.

Murphy, der Depp

Das würde eigentlich reichen, die Begeisterung über das baldige Zusammenziehen und dieser Programmierexzess, da geht die Zeit wie im Fluge und beflügelt durch körpereigene Drogen äh Hormonen, ist das spassig wie eine Achterbahn – aber Murphys Gesetz ist ja ein Naturgesetz, was schief gehen kann, das geht auch schief. Und so kam’s dann auch *seufz*.

Webseiten-Umzug mit argen Nebenwirkungen

Vor einigen Wochen schrieb ich ja, dass ich meine Webseiten auf einen neuen Server zügle, weil der alte Server immer unzuverlässiger wurde und zudem immer häufiger von Hackern attackiert wurde. Da der Umzug auf einen anderen Server unter Umständen gewisse Umprogrammierung der Seiten bedingt, war ich vorsichtig und habe eine Webseite nach der Anderen gezügelt. Zuerst kam diese hier, dann tgirl.ch und dann reichte es mir fürs Erste mit Ackern und so liess ich den Rest noch stehen. Vor zwei Wochen als mal wieder Probleme mit dem alten Server auftauchten, habe ich die Notbremse gezogen und den Rest auch rübergerettet und weg war ich vom alten Server.

Murphy ist wirklich ein Depp

Naja, Murphy eben – irgendwie ist beim Download der Webseiten etwas schief gelaufen und Teile vom RainbowNet sind im Internet-Nirvana gelandet. Und nun läuft da einiges nicht mehr, unter Anderem die einzige Seite die nicht von mir ist, mein Gast sozusagen. Und so habe ich beispielsweise letzten Sonntag den ganzen Tag an diesem Seiten rumgebastelt und hab versucht rauszufinden, was für ein Teufel mich geritten hat, als ich diesen Quatsch damals programmierte. Ich krieg zwar immer mehr zusammen, aber das Ganze läuft immer noch nocht so, dass man es wirklich brauchen könnte. Hab ja nix zu tun, haha *augenverdreht*

Im gestreckten Galopp in eine glückliche Zukunft

Und so sprinte ich also von einem Gefecht ins Andere, resp. hüpfe, zumindest innerlich, bin dabei quietschvergnügt aber auch aufgedreht wie nur etwas. Und die ganze Zeit flüstert’s mir ins Ohr: noch drei Tage, in drei Tagen sind wir zusammen, jeden Tag, bis ans Ende aller Zeit – nur noch drei Tage…….. :-)

So und jetzt muss ich abwaschen, Papier bündeln, Küche umräumen, mit Juliet zwei Stunden videophonieren, TV einschalten und aufgenommene Serie starten……. und einschlafen :-)

Joh, ich denke das war’s, der letzte Blogbeitrag der allein wohnenden Diana, der nächste Blogbeitrag wird dann der Erste sein von der mit dem süssesten Dingens dieser Welt zusammen wohnenden Diana – uiiiiiiiiim, das Duo-Infernale zusammen, issssssja Wahnsinn, aber sowas von :D

So und hier noch ein Lied für Euch, das etwas nachempfinden lässt, wie ich mich fühle, Musik kann das halt doch irgendwie besser als jeder Text……… enjoy :-)

Noch eine Wochenzusammenfassung

Jaaahaaaa, ich weiss, ich sollte auf Fotos mehr lächeln, aber ernsthaft, versucht mal den Fotoapparat aufs Fenstersims zu legen, den Auslöser zu drücken und innert ein paar Sekunden durch den Raum zu stöckeln ohne auf der anderen Seite mit Schwung in die Wand zu klatschen, dann umdrehen, schick hinstellen, hübsch lächeln……….. glaubt mir, ich bin froh, wenn ich nur schon auf der anderen Seite bin, wenn das Foto geknipst wird, ich kann da echt nicht noch mehr rausholen ;-) Aber bald ist ja Juliet hier, vielleicht gibt’s dann endlich bessere Bilder. Aber worum ging’s eigentlich? Achja……….

Im letzten Blogbeitrag erzählte ich ja von meinem Entschluss, wieder vermehrt “Tagebuch” zu schreiben anstatt an grösseren Beiträgen zu arbeiten, die dann nie fertig werden. Das bedeutet vorallem, dass ich wieder vermehrt aus dem Tag heraus schreiben möchte, also nicht so wie jetzt hier grad eine Wochenzusammenfassung sozusagen nacherzähle, sondern wieder wie früher dann schreibe wenn die Gefühle auftauchen, sprich, wieder aktueller zu werden. Ich werde demnächst mal mehr über all das plaudern. Gerade diese Woche wäre gut gewesen, da war wirklich viel Positives, das unter die Haut geht. Aber weil ich grad so unter Druck bin, fehlt mir einfach grad die Energie oder Zeit und so bleibt halt nur, nochmal eine Zusammenfassung zu machen – jä dänn, here we go…….

Zwei mega schöne Weiberabende ;-)

Ich geh ja eigentlich eher selten aus, ich war schon immer ein Gernzuhausrumliegtier – ausserdem komm ich ja auch nie zu was, weil ich ständig mit Juliet am videophonieren bin ;-) Aber gerade weil ich nicht ständig im Ausgang bin, ist es dafür auch immer ein besonderer Genuss, vorallem wenn ich wie diese Woche mit so liebenswerten Menschen zusammen bin.

Anfang Woche war ich an die Geburtstagsparty meiner Freundin eingeladen (meine ex-Logopädigin) und verbrachte glaub etwa fünf Stunden zusammen mit ihr und ihrem Mann und enem dutzend coolen Mädels auf deren Gartensitzplatz – mit lecker Bole und Essen und Wein und gaaaanz viel Gespräch und Gelächter. Ein Wahnsinnsabend, echt, danke Euch Mädels ;-)

Am übernächsten Tag gings dann wieder los, diesmal zum Nachtessen mit meiner ehemaligen Lebenspartnerin, die seit da zu meinen besten Freundinnen gehört. Wie wir es nicht anders kennen, wurde es ein toller Abend mit sehr vielen Gesprächen – halt so ne Plauderorgie wie es unter BestFriends vorkommt ;-) Und da wir uns recht lange nicht mehr gesehen hatten, war’s natürlich eine besondere Freude.

Eine kleine Verschwörung zum Mitmachen

Zu erwähnen wäre höchstens noch …… *verschwörerischguckt*…….. Juliet ist ja grad nicht da……. *irrkichert*…….. na so unter uns, beim ersten Ausflug, als ich über Zürich fuhr, naja dann halt dort auch zuuuuuufällig an dem Chicoree-Laden vorbei kam, in dem ich erst grad dieses geniale Kleid kaufte………. *hüstel*……….. naja, ich mein, die waren runtergesetzt, es war ja schon günstig, diese 40 Franken für dieses Kleid……. und nun nur noch dreissig……….. naja, was soll ich sagen, ich hab’s halt jetzt auch noch in lila :D ………. aber ey, psssst, nicht Juliet weitersagen, von wegen ich hätt genug anzuziehen, also echt, die hat ja sowas von keine Ahnung *augenverdreht*…………. aber hab ich nicht Recht? DIESES Kleid? In lila? Für 30? ………… Du hast schon so eins, würd sie jetzt rumzicken *seufz*, ja, hab ich, aber ich hab nicht das in lila, was ist daran so schwer zu begreifen? *entnervtdenkopfschüttelt*

Uiiiiiiii, apropos Juliet, in 12 Tagen und 2 Stunden bin ich bei ihr in Hamburg, knappe 2 Tage später sind wir hier, isssssja Wahnsinn, aber sowas von Wahnsinn. Langsam aber sicher werde ich auch hibbelig, das hab ich normalerweise etwa drei Tage vor Abflug. Aber diesmal nehm ich sie ja mit nachhause, jajajasjaja, das ist so eine beglückende Erwartung, dass ich jetzt schon merke, wie ich aufgedrehter werde, da kommen harte Tage auf meine Arbeitskollegen zu ;-)

Wenn die Sonne strahlt, dann wärmt’s das Herz :-)

Wie in jedem guten Text kommt das Beste natürlich zum Schluss – und das ist sowas von das Beste :-) Denn am Sonntag besuchte mich nach längerer Zeit zum ersten Mal meine Tochter wieder. Ich versuch schon gar nicht, Worte zu finden für das Gefühl das ich hatte, als sie mit strahlendem Lächeln in meine Wohnung eintrat und wir drei Stunden zusammen waren, zusammen mit ihrer Mutter. Wir plauderten über viele Themen, unter Anderem auch über mich und das Thema Transsexualität. Bis zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass uns allen wohl war, klar ist die Situation nachwievor nicht einfach, aber ich glaub, an diesem Sonntag ist eine Tür aufgegangen – ich glaub, wir haben einen grossen Schritt aufeinander zu gemacht, in eine wirklich gute Richtung………… ich freu mich so, so, so…….. kann man nicht erklären, einfach so, so, so……………….. :-)

Unter Druck läuft die Zeit schneller

Ne, Quatsch, die Zeit läuft immer gleich schnell, das hatten wir ja erst grad, aber es scheint als würde die Zeit in Siebenmeilenstiefeln rennen, wenn man viel um die Ohren hat und das habe ich grad mehr als genug. Deshalb komme ich auch nicht mehr zum bloggen und das wird sich in den nächsten Wochen kaum bessern – aber alles mal der Reihe nach

Darf man? Ich schon :-)

Zuerst das Erfreuliche, ich hab ein neues Lieblingskleid, dieses schulterfreie Stretchdingens, erst grad vor einer Woche zufällig auf dem Vorbeiweg beim Chicoree eingesammelt. Als ich meine neuste Errungenschaft diese Woche erstmals zur Arbeit trug, fragte mich mein Boss mit frechem Grinsen im Gesicht, ob man mit 45 Jahren denn überhaupt noch so schulterfreies Zeug tragen dürfe. Natürlich reagierte ich wie es sich gehört mit gespielter Empörtheit, erst im Nachhinein kam mir die Antwort, die ich hätte geben müssen: “Wenn man so toll aussieht wie ich, dann darf man das” :-) Aber Spass beiseite, ne eigentlich trägt man mit 45 Jahren keine solchen Fummel und geht erst Recht nicht so zur Arbeit. Doch glücklicherweise bin ich nicht “man”, ich bin “ich” und wenn es etwas gibt, das mich auszeichnet und auf das ich stolz bin, dann ist es meine Renitenz, mich nicht mit “man” zu identifizieren und mich so entfalte, wie ich bin. Das mag manchmal übertrieben sein, manchmal unpassend, manchmal sonstwie unkorrekt – aber das bin ich und ich mag mich so – und ob die Welt dafür Verständnis hat oder nicht, ich gefalle mir so und ich fühle mich gut darin – auch deshalb kann ich nur sagen: Ich darf :-)

Weil wir es uns wert sind

So doof und manipulierend dieser Werbespruch auch ist, er spricht etwas an, das jetzt grad zum Thema passt. Diese Woche tauchte sonstwo die Frage auf, warum wir Mädels uns so rausputzen und die Vorstellung lag im Raum, dass wir das tun um den Jungs zu gefallen. Da musste ich widersprechen – das mag vielleicht stimmen, wenn wir auf der Jagd nach Lebenspartnern sind, dann wollen wir natürlich gefallen und nutzen die Möglichkeiten um uns in einem möglichst guten Bild zu präsentieren – aber im Normalfall tun wir das nicht für Andere, wir machen das hauptsächlich für uns selbst. Sich zu Kleiden ist immer auch Selbstentfaltung und diese dient immer auch dazu, dass wir uns in uns selbst heimisch fühlen – mehr als Anderen wollen wir uns selbst gefallen. Ich bin ein gutes Beispiel dafür, ich bin in einer festen Beziehung, habe also kein Interesse daran, Interesse zu wecken und meine Liebste wiederum liebt mich so wie ich bin, egal was ich anziehe. Trotzdem ist es mir wichtig, dass ich am morgen in den Spiegel sehen kann und ein gewisses Mass an Zufriedenheit ernte. Dieses Foto entstand beispielsweise gestern als ich zur Arbeit ging und den ganzen Tag allein dort war, ich wusste, dass mich niemand sieht, aber es tat einfach gut, mich so anzutüdeln – eben weil ich es mir wert bin :-)

Zurück zum Thema, das keines ist

Aber darüber wollte ich ja eigentlich gar nicht schreiben, das ist halt das Problem beim Brainstorm-Blogging, so wie ich das oft mache. Ich habe zwar meist eine Motivation zum Schreiben und damit ein angepeiltes Thema, aber wenn ich dann lostippe, dann sprudelts halt einfach aus meinem Kopf raus und was da raus kommt erstaunt öfters auch mal mich selbst. Trotzdem versuch ich jetzt wieder das Thema zu finden, jenes das eigentlich keines ist, ich will ja nur über die letzten zwei Wochen berichten und erklären, warum man von mir so nix liest. Neuer Versuch…….

Diablo, der kleine tote Drecksack

Seit ich Diablo 3 habe, spiele ich es auch täglich stundenlang. Unterdessen spiele ich das Spiel mit meiner Lieblingsfigur, der Zaubererin, bereits zum dritten Mal komplett durch, diesmal im dritten von vier Schwierigkeitsgraden, was mir ein grässliches Ableben im 5-Minutentakt einbringt. Doch langsam nimmt die Begeisterung ab, einerseits weil ich bald jeden Busch in Diablos Lande mit Namen kenne, anderseits auch weil so ein hoher Schwierigkeitsgrad auf mich mehr nervig als herausfordernd wirkt. Ich spiele so Spiele um Spass zu haben und nicht um etwas zu erreichen. Und wenn’s dann so schwierig wird, dann wird der Spass irgendwann zur Arbeit und das ist nicht mehr das, was ich unter Freizeitgestaltung verstehe. Wie auch immer, es war eine super spannende Zeit in der ich mehr Adrenalin in mir hatte als ein NavySeal während einem Kampfeinsatz. Aber die Begeisterung nimmt langsam ab und das ist gut so, so cool diese Zeit war, ich hab auch noch Wichtigeres zu tun als sowas………

Die NavySeals unter den Programmierern

…….. beispielsweise ackern, denn in meiner Firma brennt grad das Dach als hätte meine Zaubererin mal wieder Feuerbälle geschmissen. In einem Monat muss ein neuer Programmteil für eine Demo fertig sein auf Teufel komm raus und obwohl ich den Teufel resp. Diablo nun schon etwa 5 mal gekillt hab…… ähm, ne, anderes Thema……. jedenfalls sind wir noch weit entfernt von diesem Ziel und es ist realistisch gesehen unmöglich, dass wir bis dahin fertig werden. Das bedeutet einerseits, dass wir uns auf das Wichtigste konzentrieren müssen und es heisst auch, dass wir eine Zeit lang weit über unsere Kräfte hinausragen müssen – und das geht tatsächlich, zumindest eine gewisse Zeit lang. Ich mag so Druck, das Unmögliche zu erreichen wirkt auf mich immer belebend und motivierend und so weckt auch diese Phase in mir den Drang, über mich selbst hinauszuwachsen. Ich habe diese Fähigkeit, dass ich wenn nötig meine Leistung hochzuschrauben. Keine Ahnung wie genau ich das mache, es passiert einfach mit mir, wenn es sich aufdrängt. Doch so Hochleistungsphasen kann ich nur eine gewisse Zeit aufrecht halten, wenn in meinem Hirn der Turbo anläuft, dann bin ich zu enormer Leistung fähig, bin dafür aber am Abend ziemlich ausgebrannt und wenn ich das zu lange mache, brenne ich total aus. Mit sowas ist nicht zu Spassen, aber manchmal muss und darf es sein, solange man’s nicht übertreibt. Jetzt ist wieder so eine Zeit und ich gebe gerne ein paar Wochen lang all meine Energie in dieses Projekt, weil mir das Ganze wichtig genug ist. Aber es ist anzunehmen, dass ich dafür sonst kaum noch zu was komme, eben weil ich in der Regel am Abend einfach ausgebrannt bin. Dementsprechend dürfte die Diablo-Ära sich dem Ende neigen und auch sonst die nächsten Wochen nicht viel Kreatives von mir zu erwarten sein. Aber wir werden das Ziel erreichen, hol mich der Teufel wenn nicht ;-)

Diana als Korrektorin oder so

Vor einer guten Woche telefonierte ich nach etwa 20 Jahren erstmals wieder mit meinem Paten. Auslöser war eigentlich, dass er mir etwas Geld überwiesen hat, weil er von meinem Vater hörte, dass wir durch den Umzug und die Ungewissheit, bis wann Juliet einen Job findet, eine eher kritische Finanzsituation vor uns haben. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank, sowohl an meinen Götti (Pate) als auch Paps und Maya, die uns ebenfalls den Rücken stärken. Bei diesem Telefon kam etwas was mich echt aus den Schuhen gehauen hat. Mein Pate hat ein Buch geschrieben, etwas eher philosophisches im Themenbereich Lebenshilfe, wenn ich das richtig verstanden habe. Richtig verstehen kann ich das nämlich nicht, weil es französisch ist und ich damit überaupt nicht klar komme. Da sein Buch recht grossen Erfolg hat, wird es nun auf deutsch übersetzt und hier hängt der Hammer: Mein Pate fragte mich, ob ich diesen übersetzten Text nicht überarbeiten könne, weil ich doch so gut schreiben würde. Wow, was für ein Kompliment. Der Text wird von Profi-Übersetzern übersetzt und ich soll dem Text den letzten Schliff geben? Ich bin echt stolz darauf, dass er mich so einschätzt und mir sein Buch in die Hände drückt und ich bin auch stolz darauf, dass ich zur Veröffentlichung dieses Buches beitragen darf. Darüber wird es zu gegebener Zeit mehr zu lesen geben.

Besuch bei Papa

Boah hab ich heut Gedankensprünge, zuviel Strom auf der Leitung und so – jedenfalls gehn wir jetzt erst nochmal in die Vergangenheit. Letzten Samstag war ich mal wieder bei meinem Paps und Maya zum Essen eingeladen und wir verbrachten einen wunderschönen Nachmittag auf dem Balkon und schlabberten ein leckeres Fondue Chinoise, das vorallem deshalb so lecker ist, weil mein Paps die beste und brutalste und erbarmungsloseste Koblauchsauce der Welt macht. Ich liebe meines Gevaters Fondue mit seiner Killer-Knofi-Sauce so sehr, dass ich meistens damit verwöhnt werde wenn ich zu Besuch bin. Jedenfalls verbrachten wir einen superschönen Nachmittag und plauderten über sehr viele Dinge, auch über sehr persönliche Sachen. Alles in Allem war es ein super toller Tag und wir waren uns mal wieder viel näher als sonst und das will was heissen, weil wir uns auch sonst sehr sehr nah sind. Und so konnte ich einmal mehr mein Glück geniessen, so einen tollen und einfühlsamen Vater zu haben – und auch wenn ich immer von meinem Paps spreche, so ist damit eigentlich immer auch seine Frau Maya mitgemeint, die ihm in Sachen Verständnis und Liebenswürdigkeit in nichts nachsteht. Ich hab Euch Zwei echt lieb, das muss einfach mal herausposaunt sein :-)

Mal wieder die Süsse der Bedeutungslosigkeit

Überhaupt war dieser ganze Tag ein wahres Meer aus zuckersüssen Gefühlen. Schon der Hinweg war einfach genial. Da ich einiges auf meiner Todo-Liste hatte, das längst überfällig war, kombinierte ich die Reise dahin mit ein paar dieser Pendenzen und so gab es eine grössere Runde. Zuerst ging’s nach Zürich um dort eine Blutentnahme machen zu lassen um die Hormon- und Cholesterinwerte zu prüfen, dann ging’s weiter in meine Apotheke um die bald ausgehenden Hormone zu holen, von da aus dann in meinen Stamm-Makeup-Laden um mich mal wieder mit dem ebenfalls bald ausgehenden Makeup einzudecken, dann weiter an den Hauptbahnhof und weil ich dort noch etwas Zeit todschlagen musste, verirrte ich mich seltsamerweise in einen Chicoree Laden und fand dort ebendieses neue Lieblingskleid – dann holte ich mir ein lecker Strongbow-Cider (irischer Apfelwein), setzte mich in den Zug und versuchte Stephen Kings “Es” weiter zu lesen – erfolglos – weil ich so erfüllt war von Glücksgefühlen, dass ich mich auf nix konzentrieren konnte. Denn bei diesem ganzen Rundgang kam mal wieder das, was eigentlich nicht mehr so oft geschieht, ich war mir immer wieder bewusst, wie gut alles läuft, wie wenig ich auffalle und was für ein natürliches Leben ich unterdessen führen kann. Mein Leben ist unterdessen so selbstverständlich geworden, dass ich nur noch selten darüber nachdenke und gerne vergesse, wie schwer mein “neues Leben” zu Beginn war. Aber an so Tagen wie diesem wird mir das wieder bewusst, wenn ich durch verschiedene Stationen stöckle und überall feststelle, dass ich bei niemandem mehr Fragen aufwerfe, ich bin einfach nur noch eine Frau wie viele Andere. Wenn mir das mal wieder so bewusst wird und ich es so direkt erlebe, erfüllt mich das mit einem so ungeheuren Gefühl von Glück und Dankbarkeit, dass ich heulen konnte vor Freude. Wenn man soviel dunkle Zeiten erlebt hat wie ich und so lange keine Hoffnung hatte, jemals glücklich zu werden, dann ist es einfach umwerfend, wenn man immer mal wieder feststellt, dass das Unmögliche und Unvorstellbare längst Alltag geworden ist.

Zwei Dates nächste Woche

Und nächste Woche läuft’s auch wieder rund, denn abgesehen davon, dass ich wie oben erwähnt eben einen Programmier-Marathon für NavySeals-Programmierer absolvieren werde, bin ich gleich zwei mal eingeladen, zuerst an der Geburtstagsparty meiner ex-Logopädin, die ihre Freundinnen zum Geburtstag eingeladen hat und dann habe ich noch mit meiner ex-Freundin zum Essen abgemacht. Auf Beides freue ich mich enorm, die Geburtstagseinladung ist mir eine grosse Freude, weil ich mich erstens ehrlich gesagt etwas gebauchpinselt fühle, dass sie mich zu ihren Freundinnen zählt und weil sie eine wirklich tolle Frau ist vor der ich eine hohe Achtung habe und auf das Essen mit meiner ex-Freundin freue ich mich deshalb, weil sie eine meiner besten Freundinnen ist und wir uns sehr gut kennen und weil wir uns seit Monaten nicht mehr gesehen haben.

Wenn der Himmel näher rückt

Und über all dem schwebt der Himmel, der von Tag zu Tag näher rückt. Heute in drei Wochen fliege ich nach Hamburg und zwei Tage später fliegen wir zu Viert zurück, zwei Zweibeinkatzen und zwei Vierbeinkatzen – und von da an darf man mich “das glücklichste Mädel der Welt” nennen. Hier wie dort ist eigentlich alles Nennenswerte erledigt. Zweieinhalb Jahre führten wir diese Fernbeziehung und obwohl wir uns so wenig geben konnten in dieser Zeit, war es doch so viel, das wir empfangen durften. Ich kann es nachwievor nicht fassen, dass ich dieses süsse Ding bald jeden Tag für mich habe – inklusive zwei Katzen – ey wenn das kein Schnäppchen ist, was dann? ;-)

Ärger mit Lobbyisten und Psychiatern

Die einzigen Dinge die eigentlich so leckere Suppe des Lebens immer mal wieder versalzen sind Atom-Lobbyisten, die seit einigen Wochen wie Heurschreckenschwärme über Zeitungsartikel herfallen und eine Desinformationskampagne führen, die dem Wort “Hirnwäsche” in nichts nachsteht und auf der anderen Seite der nicht enden wollende Strom aus Medienartikeln über Transsexualität, in der ewiggestrige Psychiater und Sexologen ihre religiös anmutende Faktenresistenz breitwalzen, begleitet von transsexuellen Menschen, die sich nur zu gerne als persönlichkeitsgestörte Geschlechtswandler instrumentalisieren lassen, als hätte Selbstverleugnung und Selbstentwürdigung auch nur im Entferntesten etwas mit Selbstbestimmung zu tun. In beiden Fällen bin ich etwas ratlos. Bei den Atomlobbyisten liegt die Schwierigkeit darin, dass man sie zwar aufgrund ihrer Argumentationsweise erkennt, dass man aber nicht beweisen kann, dass dieser angeblich private Kommentarschreiber in Wirklichkeit ein PR-Profi mit Mandat der Atomindustrie ist. Und beim Trans-Thema ist man nicht weniger hilflos, weil die vermeintlichen Fachleute in der Öffentlichkeit einfach eine höhere Glaubwürdigkeit haben, auch wenn ihre Thesen noch so abstrus sind. Und nicht zuletzt entzieht es einem die Glaubwürdigkeit, wenn Betroffene sich vor den Karren dieser Psychopathologisierungsindustrie spannen lassen. Über all das wird es zu gegebener Zeit noch einiges hier zu lesen geben, ein Artikel über den “Geschlechtswandler-Mythos” ist eigentlich längst fast fertig, aber eben nur fast…………… deshalb, weil ich über all das noch nicht ausreichend schreiben konnte, verweise ich auf einen diese Woche erschienen Artikel, der mich auf 180 brachte. Das Interview mit dieser Psychiatrin zusammen mit meinem Kommentar darunter dürften einen kleinen Einblick geben, mit was für Irrsinn ich mich herumärgern muss:
Bayerische Staatszeitung – Fremde in unserer Gesellschaft

Doch so gross der Ärger über die Desinformation in diesen zwei Themen auch ist, so wenig lasse ich mir meine ansonsten gute Laune vermiesen von so Pappnasen. Denn ey, wer so eine Verlobte hat und solche Freundinnen und so einen spannenden Job und so einen coolen Daddy und so ein tolles Kleid und wer dann auch noch Zaubererin auf Level 46 ist, kann sich nur glücklich schätzen – bekloppt aber glücklich :D

So und jetzt – Ihr ahnt es sicher bereits – geht’s ab in die Badewanne – und während ich dort lieblichem Gesang lausche, überlasse ich Euch diesem Song, ein Oldie aus 1977, der soviel Energie verströmt, wie ich brauche wenn ich eben mal wieder auf Höchstleistung laufen muss – Musik von damals, wie Mick Jagger sagen würde, Musik die noch mit dem Arsch gemacht wurde – enjoy ;-)

http://www.youtube.com/watch?v=x21uw543HVk

Nur mal kurz – mit dem Teufel im Genick

Bevor ich am Donnerstag zum letzten Mal ein Hamburger Kuschelweekend mache, möchte ich hier noch kurz ein Lebenszeichen geben – mit Betonung auf kurz – denn der Teufel sitzt mir im Genick und obwohl ich ihn bereits dreimal besiegt habe, kommt er doch immer wieder – glücklicherweise :-)

Diablo – das Spiel des Teufels

Ich will ja längst einen ausführlichen Blogbeitrag schreiben über das mich grad süchtig machende Spiel “Diablo 3“, theoretisch hab ich sogar längst damit angefangen, aber eben weil das Spiel so süchtig macht, komm ich einfach zu gar nix mehr (vorallem als Zauberin). Echt, wenn ich am Feierabend heim komme, dauerts meist nur wenige Minuten bis ich wieder am Dämonen jagen bin, um halb Neun gibts dann meist Blabla mit Juliet bis etwa halb Elf und dann wird in der Regel nochmal 1-2 Stunden weiter gezockt. Üüüüüüübelst sag ich Euch. Wer mit dem Gedanken spielt, Diablo 3 zu spielen, dem sei gesagt: Pfoten weg! Das Spiel ist so cool, dass man kaum noch leben kann neben der Spielerei :-) Zugegeben, meine aktuelle Masslosigkeit im Spielen hat sicher auch damit zu tun, dass Juliet in einem Monat zu mir kommt und ich dann weiss Gott Schöneres zu tun habe als Mäuse festzuklammern – dann wird nämlich erst mal ein paar Monate oder Jahre lang an Schatzi geklammert. Und so kann ich halt nicht anders als die Zeit noch zu nutzen und soviele Monster auszuradieren wie möglich – man gönnt sich ja sonst nix :D

Die sechs Jahreszeiten

Apropos Hölle, der Sommer hat ja endlich so richtig angefangen und dementsprechend geniesse ich natürlich den sommerlichen Bekleidungsrausch am frühen morgen vor dem Kleiderschrank. Trotzdem – eben deshalb Hölle – kam ich nicht umhin, diese Woche die Jahreszeiten neu zu definieren, denn entgegen der weitverbreiteten Meinung gibt es sechs Jahreszeiten. Es gibt Winter, Frühling, Frohsommer, Hölle, Spätsommer und Herbst. Ne echt, auch wenn ich da einmal mehr vom Mainstream abweiche, aber alles was über 25 Grad ist empfinde ich als höllisch. Es scheint wirklich so, dass ich ein Nordlicht bin, für mich sind Idealtemperaturen zwischen 15 und 25 Grad, schon ab 12 Grad trag ich kurzärmlich und ab 25 Grad laufe ich aus wie ein Wasserfall. Buäk sag ich da nur. Kalt zu haben ist ja ok, dann kann ich mich wärmer anziehen. Aber wenn ich sogar im kurzen und luftigen Sommerkleidchen schwitze wie n’Ochse, dann ist das für mich nicht mehr Sommer, dann ist es einfach nur noch grusig. Und genau das erlebte ich am Montag während dem Mittagessen in der Gartenlaube eines Restaurants, trotz Halbschatten war ich patschnass anschliessend. Muss wohl meine Wikinger-DNA sein, für mich sind hohe Temperaturen jedenfalls nix, aber sowas von überhaupt nix.

Letztes Kuschel-Weekend in Hamburg

Jauh und morgen isses wieder soweit und ich flattere nach Hamburg – zum letzten Mal sozusagen. Naja stimmt nicht ganz, denn erstens werden wir Juliets Mama natürlich weiterhin ab und zu besuchen und zweitens flieg ich Anfang August nochmal dahin um Juliet samt Katzen abzuholen. Aber es wird das letzte der legendären Kuschelweekends sein und das ist ein schaurig gutes Gefühl. Dann noch rund 5 Wochen ausharren und dann hab ich meine Süsse hier bei mir und geb sie nie nie nie niemal nicht wieder her – im Fall :-) Dieses Weekend wird so das Wetter will ein kleines Highlight, denn ausgerechnet dieses Wochenende finden in Hamburg die “Harley Days” statt, ein Anlass an dem gefühlte Zigmilliarden Harleys zu bestaunen sind – eine Gelegenheit die wir uns natürlich nicht entgehen lassen – eben sofern das Wetter uns den Weg ebnet.

Umzugsvorbereitungen fast abgeschlossen

Unsere Umzugsvorbereitungen sind unterdessen so ziemlich abgeschlossen, die deutsche Bahn resp. DB-Schenker übernimmt den Transport von Tür zu Tür, die Katzen sind geimpft und gechipt und bei meiner Verwaltung erfolgreich beantragt, Kisten sind gepackt, es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten wie das Bestellen neuer Türschilder und so Kram. Aber alles Umständliche oder Unklare ist nun vorbei, noch etwas “Tüdelkram” und wir sind ready :-)

Joooohhhh, das wär’s dann mal wieder, das Böse ruft und irgendjemand muss nunmal den Scheiss mit der Weltrettung machen, tu ich’s nicht, tut’s gar niemand, also muss sich Diablo weiterhin warm anziehen – girls power eben ;-)

Also wünsch ich allseits ein schönes Wochenende, ich werde frühstens nächsten Dienstag wieder online sein – eben Liebe und kuscheln und so, Ihr wisst schon :D

Stay strong!
Stay true!
Express yourself :D

Einzugsvorbereitung und Weltenrettung und so

Momentan muss ich mich etwas kurz fassen, muss grad noch kurz Welten retten gehen und so, aber wenigstens mal in Kürze die Würze äh das Neuste……..

Einzugsvorbereitungen mit Juliet

Das Schönste vorab, Juliet war über Pfingsten bei mir und wir ackerten das ganze Weekend durch. Einerseits haben wir das Wohnzimmer komplett umgestellt, was vorallem wegen der Kabelage hinter dem TV eine Mordsarbeit war, anderseits haben wir Platz geschaffen, hauptsächlich im Kleiderschrank. Und das war eine noch grössere Herausforderung als die Kabelage hinter dem TV und das will was heissen ;-) Mein Schrank ist ja trotz seiner beeindruckenden Grösse prallvoll, nicht zuletzt weil mich eine meiner besten Freundinnen schon mehrmals sackweise mit Kleidern versorgte. Und da Juliet ja auch nicht ständig nackt rumlaufen kann – so sehr mir das gefallen würde – mussten wir meinen Kram aussortieren. Das Resultat war doch recht befriedigend, so an die dreissig Kleiderbügel konnten wir freimachen, sie konnte ihren ersten Koffer einsortieren und hat immer noch genug Platz für den Rest – oder ich hab Platz um neue Kleider zu kaufen :D Das Schöne an der ganzen Sache ist, dass es nun erstmals unsere Wohnung ist, es ist nicht mehr Meine und sie ist zu Besuch, wir wohnen jetzt beide da, auch wenn sie jetzt nochmal für 2 Monate zurück nach Hamburg geht. Und das spürte ich dann auch deutlich als ich vom Flughafen zurückkam. Die gewohnte Depression kam nicht, das Eintreten in unsere nun gemeinsame Wohnung hinterliess ein ganz anders Gefühl, ich war nicht wieder allein in meiner Wohnung sondern in unserer Wohnung, die wir angefangen haben einzurichten und Juliet ist halt nur grad nicht zuhause. Echt, es war ein ganz anders Gefühl, ein gutes Gefühl, ein seeeehr Gutes :-)

Diana brutzelt das Teufelspack

Ansonsten komme ich aber zu gar nix, weil ich nebst den Umzugsvorbereitungen vorallem damit beschäftigt bin, abertausende von Monstern abzufackeln und mit Blitzen und Eisnebel zu plätten. Das neue und so lang ersehnte Computerspiel “Diablo 3” hält was es verspricht, es ist sowas von gut, dass der Suchtfaktor weit über dem Zumutbaren ist. Da mag es noch so ein Uhr nachts sein und man mag noch so müde sein, noch schnell diesen Keller aufräumen und Schatztruhen plündern, noch schnell diesen Boss-Gegner plätten, noch schnell die neu erworbenen Zauberkräfte ausprobieren…….. *seufz*…….. und wenn man’s dann doch endlich ins Bett schafft und schon bald darauf der Wecker des Todes klingelt, hat man keine Feuerbälle um den auch gleich niederzumetzeln. Ich muss Euch echt etwas mehr über diese verrückte Spielwelt erzählen, aber eben, mir fehlt die Zeit, kommt aber bestimmt noch ;-)

Verbrutzelte Atomreaktoren

Apropos Teufelspack und Feuerbälle – heute hat das Schweizer Bundesgericht einen ersten Entscheid gefällt zum Schrottreaktor Mühleberg: Ein Zwängel-Gesuch der BKW wurde abgelehnt und das dürfte defintiv das Aus sein für diese Atomkrücke. Und damit zeigt sich einmal mehr, dass wir UmweltschützerInnen halt letzten Endes eben doch Recht bekommen. Schon vor über einem Jahrzehnt lag ich im Greenpeace-Overall an diesen Schrottreaktor angekettet und protestierte dagegen, dass diese Lotterkiste trotz Rissen im Reaktorkernmantel weiter betrieben wird. Während ein Auto in Millionenhöhe haftpflichtversichert sein muss und schon das kleinste Rostfleckchen vom Strassenverkehrsamt beanstandet wird, dürfen AKWs auch mit Rissen im sicherheitsrelevantesten Teil der Anlage weiter betrieben werden und das während nicht mal ein Prozent eines möglichen Schadens versichert ist. Remember – die nicht versicherten Kosten eines nuklearen Super-GAUs wären in etwa eine halbe Million pro Kopf – haben wir ja in der Portokasse ;-) Dieser Fall zeigt mal wieder, dass es sich eben doch lohnt, gegen Windmühlen anzurennen und aussichtslose Kämpfe zu führen – auch wenn es nebst unserem jahrelangen Einsatz auch noch Tscherobyl und Fukushima brauchte um zur Vernunft zu kommen, am Ende stehen wir doch endlich vor dem Atomausstieg. Apropos Fukushima, an der amerikanischen Küste sind nun auch schon die ersten radioaktiv verseuchten Thun-Fische aufgetaucht – natürlich gesundheitlich vöööööööllig unbedenklich.

Gentech-Pflanzen des Grauens

Apropos auf dem Teller und Grossrisikotechnologie – ebenfalls heute meldet das Wissenschaftsmagazin “Spektrum der Wissenschaft” von einer neuen Studie die zeigte, dass der genmanipulierte Bt-Mais bereits zu Resistenzen führt. Nein, echt? Es dürften ungefähr 15 Jahre her sein, dass ich nebst einer Unzahl an Leserbriefen und Forendiskussionsbeiträgen meine erste Webseite erstellte, in der ich unter Anderem auch kurz erklärte, weshalb der genmanipulierte Bt-Mais Resistenzen fördern würde und damit Bio-Bauern ihr natürliches Bt-Protoxin nicht mehr verwenden können. Wir hätten keine Ahnung, sagten damals diejenigen die uns glauben machen wollten sie hätten Ahnung – so wie die Atömler uns einredeten, ein atomarer Super-GAU käme nur alle 10’000 Jahre einmal vor. Und einmal mehr hatten wir Recht, wie bereits bei unserer Befürchtung, dass der Einsatz von Antibiotikaresistenzgenen in der Gentechnik das Aufkommen antibiotikaresistenter Keime fördern würde. Auch wenn ich in all diesen Themen lieber nicht Recht behalten hätte, so bleibt doch wenigstens die Hoffnung, dass die Technologiegläubigkeit und der Machbarkeitswahn des modernen Menschen durch solche Erkenntnisse doch irgendwann mal etwas bescheidener wird.

Und weiter ballern

So und jetzt muss ich weiter, der dritte Akt von Diablo wurde gestern von mir eröffnet und da tummeln sich grad mehr beängstigende Kreaturen als an einer SVP-Albisgüetlitagung, ich werde also dringend gebraucht ;-)

Da iss echt was los, sach ich Euch :-)

Nachdem ich letzte Nacht bis vier Uhr das neu erschiene Computerspiel Diablo 3 spielte und heute a bisserl arg teiggig aufwachte, überrascht es mich doch, dass ich dann schon bald nach dem Frühstück (3 Kaffees) zu Bloggen anfing wie blöd. Begleitet von der ebenfalls diese Woche erschienen ersten CD des Schweizer “Supertalents” Eliane, haute ich in die Tasten als gäbe es eine Welt ausserhalb von Diablo 3. Aber das ist eher eine Ausnahme, denn meist bin ich in letzter Zeit absorbiert durch so Manches, ich versuch das jetzt mal schnell zusammenzufassen.

Juliet kommt, eieieieieiei

Da juliet Anfang August hier einzieht, muss ich natürlich Platz schaffen, denn meine kleine Wohnung ist bisher nur für eine Person ausgelegt und die nutzte ich bisher grosszügig. Nun muss alles etwas näherrücken, beispielsweise Bücher im Buchregal zweireihig hintereinander und so Spass. Das gibt ne Menge Arbeit, immer zwischendurch mal wieder etwas. Und davon kriegt man Muselkater, sag ich Euch, meine Nerven. Wer wie ich körperlich nix anderes macht als auf dem Bürostuhl zu sitzen oder auf dem Sofa zu liegen, der hat keine Muskeln mehr, da ist jede ungewohnte Bewegung eine Herausforderung. Und wenn ich da so ein bis zwei Stunden vor einem Bücherregal herumturne und dies nach dort und das nach sonstwo verschiebe, fühl ich mich am nächsten Tag meist als hätte ich n’Marathon gemacht.

Diana rettet mal wieder eine Welt

Nach monatelangem Warten war es diese Woche endlich soweit und das langersehnte Spiel “Diablo 3” wurde vom Stapel gelassen. Diablo ist die Urmutter der Art von Fantasyspielen, die ich so liebe. Dementsprechend waren die Erwartungen riesig und zusammen mit Millionen Anderer lauerte ich auf den Release. Die letzten Tage habe ich mich nun dort etwas eingelebt und werde demnächst mal darüber hier berichten. Aber fürs Erste raubte das Spiel die Zeit wie ein Staubsauger den übersehenen Hamster – oder wie im Spiel, Feuerball, wusch und weg :-)

Eliane – das Supertalent das Dianchens Herz zum schmelzen bringt

Ne quatsch, so richtig zum Schmelzen bringt mein Herz nur Juliet :-) Aber auch Musik kann berühren und erschüttern und das Schweizer Supertalent 2012 gehört zu diesen seltenen Musikern. Schon beim Casting war ich hinundweg und als Eliane Müller dann eins meiner Lieblingslieder “Ran” von Leona Lewis sang, hatte ich feuchte Augen. Diese Woche kam nun ihre erste CD raus, die ich bereits vorbestellt hatte und die ist einfach Hammer. Etwa die Hälfte der Songs sind genau in diesem gefühlsvollen Stil den ich so mag, der Rest sind zwar auch schöne Lieder, aber es ist nicht das was ich an dieser Sängerin so liebe, dieses Mega-Gefühls-Dingens. Ich wollte schon während der Sendung über sie schreiben, hab damit sogar bereits begonnen, aber bisher habe ich es noch nicht geschafft – folgt demnächst, hoff ich mal ;-)

Zum Schreiben gedrängt

Und immer wieder tauchen Themen auf, die mich drängen zu schreiben. Unterdessen sind über 80 Entwürfe in diesem Blog gespeichert, die darauf warten, dass jemand sie fertig macht – oder anfängt – weil es teils erst Titel sind. Auch heute war wieder grosse Schreiberei angesagt und auch heute ist nicht alles fertig geworden. Der Beitrag über Transphobie etc. war schon lange geplant, aber erst heute drängte es mich genug dass ich den Text schrieb. Dann ist ein Weiterer fast fertig geworden, eine grössere Sache über den “Geschlechtwechseler-Mythos” und die “Existenz-Leugnung transsexueller Menschen”. Vermutlich geht der nächste Woche raus, die restlichen Achzig, naja, was weiss ich :-)

Wenn ich mir mein Geschriebenes so ansehe, wirkt das auf mich gar nicht so als ob da so viel läuft – aber ich schwör’s, es ist echt viel :-) Apropos, den Druck des letztjährigen Tagebuch sollte ich auch endlich mal *seufz* und die Steuererklärung ist auch überfällig……….. ach…………

So und jetzt geh ich noch etwas Diablo spielen, in zweieinhalb Stunden ist Blabla-Zeit mit Schatzi, da lohnt sich eine kleine Reise ins Land der blitzschleudernden Zaubererinnnen – wusch und weg ;-)

Endlich zusammen – Juliet zieht in die Schweiz

Irgendwann wird es geschehen, das Wunder hier auf dieser Erde…
und eine Stimme sagt: Es werde ein neuer Tag.
(Illuminate – ein neuer Tag)

Seit über 2 Jahren führen Juliet und ich eine Fernbeziehung und sehen uns nur etwa 4-5 Tage pro Monat, viele Male haben wir vorgeschwärmt wie schön unsere lang ersehnten Wochenenden waren und genauso oft jammerte ich über die dazwischenliegende Zeit der Sehnsucht und Entbehrung. Die ganze Zeit gab es vorallem eines, das uns Kraft gab und das war die Gewissheit, dass wir irgendwann zusammenziehen würden. Nun erfüllt sich dieser Traum resp. wir erfüllen ihn, Anfang August zieht Juliet samt ihrer zwei Katzen zu mir – es ist vollbracht :-)

Geplant war es eigentlich ganz anders. Da Juliet aus mehreren Gründen viel mehr mit Hamburg verbunden ist als ich mit meiner Heimat, war der Plan ursprünglich, dass ich irgendwann nach Hamburg ziehe. Ein Szenario war, dass ich übergangsweise hinundher pendle, weil ich an meinem jetzigen Job sehr hänge. Juliet hat in einem eigenen Blogbeitrag darüber ja schon genug geschrieben, jedenfalls gab es da mehr Hindernisse als uns lieb waren, nicht zuletzt die Hamburger Wohnungssituation. So drängte sich dann immer mehr die Frage auf, ob wir fürs Erste nicht das Gegenteil tun, Juliet also hierher kommt. Nach über zwei Jahren unausgeglichenen Sehnsucht-Kuschel-Verhältnisses war der Druck dann doch gross genug und nach einem letzten Stubs meines Vaters kamen wir dann zum Schluss, dass wir nun wirklich des Sehnens müde sind und halt den Plan ändern – wir sind ja schliesslich flexibel genug um den Bedürfnissen des Schicksals nachzukommen.

Nun wird sie also im August hierher kommen und hier auf Jobsuche gehen. Wenn das soweit klappt, werden wir sicher mal die nächsten paar Jahre hier bleiben und dann nochmal über die Bücher gehen. Vielleicht gefällt es ihr ja bis dahin so gut, dass sie gar nicht mehr zurück will oder wir wollen zurück oder wir gehen nach Irland oder Grönland oder auf den Mond, wir sind ja wie gesagt flexibel ;-)

Die Zukunft ist mir persönlich momentan grad sowas von egal. Ich bin im siebten Himmel, weil ich weiss, dass ich bald tatsächlich im 7. Himmel sein werde. Noch gute zwei Monate und die Zeiten sind vorbei, in denen ich tagtäglich allein ins Bett gehe, allein dort wieder aufwache, mich allein am morgen in den Tag tüdle, am Abend wieder in eine leere Wohnung gehe – vorbei sind die Zeiten, in denen ich zwanzig Tage am Stück weder geknutscht noch geknuddelt werde, vorbei die Zeiten, in denen mein Badetuch das Einzige ist was mich streichelt :-)

Boah was werden wir uns geniessen, meine Güte :-) Und wir haben schon tausend Pläne, angefangen von der Einrichtung der Wohnung bis zu dem was wir unternehmen wollen, von Pubbesuch über Unternehmungen mit FreundInnen bis hin zu Ausflügen. Endlich werden wir genug Zeit haben um all das zu machen, was man eigentlich machen würde, was wir aber nur selten taten, weil die paar kurzen Tage die wir einander hatten einfach zu wertvoll waren, weil wir nicht anders konnten als einfach auf dem Sofa aneinander zu kleben. Es beginnt ein ganz normales Beziehungsleben – naja – so normal wie ein DuoInfernale sein kann.

Das Duo Infernale zusammen? Tagtäglich? Uiuiuiuiuiuiui das kommt gut, meine Nerven. Das Bild zu diesem Blogbeitrag passt wie Arsch auf Eimer, würde meine Hamburgerin da sagen, das wird wirklich ein Feuerwerk des Verrücktseins.

Nun bleibt nur noch zu empfehlen, das Zürcher Oberland die nächsten paar Jahre grossräumig zu umfahren. Die zwei verrücktesten Mädels der Welt sind nun an einem Ort vereint – der Wahnsinn hat eine neue Dimension :D

Langer Rede, dummer Sinn……. ich bin sowas von glücklich :-)

http://www.youtube.com/watch?v=0VrxbWp9n3E

Dianas Hirnzerfall beim Schuhkauf

Wir sollten uns mal wieder über die wirklich wichtigen Dinge ein paar Gedanken machen, beispielsweise das Mysteriums des weiblichen Schuhladenbesuchs und im speziellen der merkwürdigen Tatsache Aufmerksamkeit schenken, dass bei mir beim Schuhkauf regelmässig und mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit der Verstand komplett aussetzt…….. denn das hat sehr sehr seltsame Konsequenzen……..

Ich bin ja eigentlich keine Schuhfetischistin im herkömmlichen Sinn, ich hab kaum wirklich exklusive Schuhe sondern stehe im wahrsten Sinn des Wortes vorallem auf so klassische Pumps – idealerweise mit gut gangbarer Absatzhöhe von 6-8cm für den Alltag und höchstens 10cm für besondere Anlässe. Mein Problem kommt eher daher, dass ich einfach sehr klare Vorstellungen habe von einem guten und schönen Schuh. Ist er zu hoch, tun die Füsse weh, zu tief hab ich immer das Gefühl hinten rauszukippen, ist er zu eng, tun die Füsse wieder weh, ist er zuwenig eng, hat man damit keinen Halt und stöckelt wie eine sturzbetrunkene Giraffe, er darf nicht zu spitz sein, bei den Fussballen nicht zu eng und und und…… und dann braucht man sowas in schwarz für dunkle Kleider, in beige für helle Kleider, in braun und in grau und in weiss und und und……… und dann kommt der Winter und der ganze Quatsch geht mit Stiefeln wieder von vorne los *seufz*

Des Mädels heiliger Gral

So kommt es, dass die Jagd auf “den richtigen Schuh” Formen angenommen hat, die vergleichbar sind mit der einstigen Suche der Kreuzritter nach dem heiligen Gral – auch sie haben ihn nie gefunden – ich aber bleibe dran ;-) Aber es ist schon auch so, dass ich so Pumps wirklich schön finde und sie in meinen Augen das Gesamtbild eines elegant-berockten Mädels abrunden wie ein Diamant einen Ring *malscheinbarzufälligzuschatzirüberguckt*. Soviel mal als Voraberklärung, damit man sich die dahinterliegende Dramatik etwas vorstellen kann. Nun zum eigentlichen Thema, was diese wie ferngesteuert wirkende Suche nach dem heiligen Schuh für Auswirkungen hat.

Wer sucht, der findet, das sagte schon Jesus und die Kreuzritter glaubten es auch, ich auch – und ich kann sogar bestätigen, dass das wirklich stimmt. Fast immer, wenn ich einen bestimmten Schuh suche, finde ich auch innert kürzester Zeit einen bestimmten Schuh, echt wahr! Ok es ist nie der, den ich gesucht habe, aber es ist garantiert ein Schuh, den ich unbedingt noch brauchte. Juliet meckert dann zwar meist rum, ich hätte genau so einen doch schon, aber mir gehen dann die Argumente nie aus um einleuchtend zu erklären, weshalb dieser Schuh was völlig Anderes sei, weil er vielleicht 0.5cm höher oder tiefer ist, etwas weniger spitz, ein etwas helleres beige als der hellbeige Schuh den ich schon hab. Naja, so richtig begreifen tut sie’s meist nicht, aber das ändert in der Regel nichts daran, dass ich hinausziehe um ein paar Schuhe zu kaufen und dann mit zwei paar Schuhen wieder heimkomme – ohne die wirklich gesuchten Schuhe gefunden zu haben – worauf ich natürlich beim nächsten Schuhladen gleich wieder einen Ausfallschritt mache und mit quieckenden Geräuschen durch die Regale stöckle…………

Das hat nur noch wenig mit Vernunft zu tun, ich geb’s zu, eigentlich hat es gar nichts mit Vernunft zu tun, genau genommen isses sogar total bekloppt. Und so mag es erstaunen, dass das eigentlich erst die Spitze des Eisbergs ist, denn wie ausgeklinkt mein Verstand ist, zeigt etwas ganz Anderes, etwas das sogar mir ein wenig unheimlich ist.

Wissen schützt vor Torheit nicht

Wenn ich wie so oft “die Schuhe meines Lebens” gefunden habe, eben die, die nicht die sind, die ich gesucht habe, dann gerät Dian’chen in eine beängstigende Euphorie. Wie das Kleinkind vor dem Weihnachtsbaum, aufgeregt, für keine logischen Gedanken mehr zu haben……… und dann läuft das immer, ich betone, immer, genau so ab. Ich schnapp mir Grösse 40, schlüpfe mit dem rechten Fuss rein, stelle fest, dass mein Fuss da drin sitzt wie angegossen und weiss dann mit absoluter Sicherheit, dass der Schuh perfekt ist. Ich weiss mit derselben Bestimmtheit, dass mein linker Fuss verblödeterweise ein klein wenig grösser ist als der Rechte. Aber diese Information wird von meinem Restverstand in so einem Moment nicht mehr korrekt verwertet.

  • Linker Fuss an Grosshirn: “ich bin grösser als der rechte Fuss, wenn’s rechts korrekt sitzt, ist es links viel zu eng”
  • Grosshirn an Fuss: “Klappe, der Schuh passt, wir brauchen Grösse 40, das kommt schon gut”
  • Linker Fuss an Grosshirn: “mach kein Scheiss, wir kennen das zu Genüge, ich leide dann wieder den ganzen Tag”
  • Grosshirn an Fuss: “schweig und stirb wie ein Mann äh ein Fuss, ich weiss genau dass wir Grösse 40 haben und Du hast da gefälligst reinzupassen”

Und am anderen Tag steh ich auf, freu mich auf meinen ersten Auslauf mit den neuen Schuhe, schlüpfe rechts rein und erfreue mich an einem perfekten Sitz, schlüpfe links rein…….. öööööhhhhmmmmm……. versuche links reinzuschlüpfen…….. *hüstel*…….. zwänge und würge diesen verfluchten Fuss in diesen noch verfluchteren Schuh……… verdrehe dabei die Augen, gebe Grunz- und Pfeifflaute von mir, stehe wacklig auf, stöckle wie auf rohen Eiern zur Arbeit…….. und verfluchte den Tag an dem ich schon wieder zu kleine Schuhe gekauft habe und nehme mir vor, nie wieder Schuhe zu kaufen ohne Beide anzuprobieren………. und ich Idiotin glaub mir das dann auch noch.

Und so kommt der Tag, an dem ich wieder an einem Schuhladen vorbeikomme, allem Gezetter von Juliet zum Trotz hineinstürme und………….. *seufz*

Unbeantwortet bleibt das Mysterium um das “Warum”

Ich weiss nicht, warum ich das tue, echt nicht. Aber ich tu’s, immer wieder von Neuem. So wie ich öfters mal mitten in der Nacht eine Tafel Schokolade aus dem Kühlschrank hole und sie neben mir ins Bett lege – nur um ein paar kleine Stückchen zu naschen – um dann am nächsten Morgen neben einer leeren Packung aufzuwachen, ohne n’blassen Schimmer zu haben, wohin zum Kuckuck diese Schokolade verschwunden ist.

Nun wird es wohl wenig überraschen, wenn ich abschiessend noch erwähne, dass es mir bei Kleidern eigentlich ähnlich geht. Ich probier aus Prinzip nie etwas an in Läden, weil ich ja nicht blöd bin und genau, auf den ersten Blick und untrüglich sehe, ob mir etwas passt und selbstverständlich auch, ob es mir steht. Naja, zumindest rede ich mir das jedes Mal von Neuem ein, glaube mir jedes Mal wieder als hätte es all die tausend vorhergehenden Male nicht gegeben. Aber im Gegensatz zu den linken Schuhen habe ich bei Kleidern wenigstens meistens Recht. Ich hab da wirklich ein Auge dafür und so sind meine Kleider-Einkäufe meist auch erfolgreich. Aber das hat vielleicht auch mehr damit zu tun, dass Kleider etwas flexibler sind im wahrsten Sinn des Wortes. Wenn ein Shirt oder noch mehr ein Stretchkleid halt etwas eng ist, dann dehnt sich der Stoff einfach noch etwas mehr. Bei Schuhen funktioniert das nicht, deshalb weiss auch jedes Mädel, dass man immer Beide anprobiert und mindestens einen kleinen Catwalk quer durch den Schuhladen macht. Jedes Mädel weiss das, sogar ich………. nur hilft’s mir irgendwie nicht.

Und so kam es, dass ich auch heute wieder am Arbeitsplatz sass, während mein linker Fuss stundenlang vor sich hinmeckerte, weil ich ebendiese neuen Schuhe wieder trug – zum vierten Mal glaubs – und ich schwöre, auch wenn der linke Fuss jammernderweise anderer Ansicht ist – er passt bereits besser rein, es tut nur noch ein wenig weh – noch ein paar Mal tragen und beide Schuhe passen wie angegossen, sofern der linke Fuss bis dahin noch lebt :-)

Im Abgrund zwischen Gut und Böse

Manchmal frag ich mich ja schon, was für ein Volldepp die Regie meines Lebens führt, nicht mal ich hab so einen bekloppten Humor und das will was heissen. Ums vorwegzunehmen, ich will mich nicht wirklich beklagen, mir ging’s noch nie so gut wie in diesen letzten Jahren – und doch wirkt mein Leben manchmal auf mich als hätte der Regisseur diese seltsame Art von morbidem Humor, die das Gute nie wirklich gut sein lassen will und selbst die beste Suppe zu versalzen versucht.

Beziehungs-Jubiläum allein feiern?

Ausgelöst wurden diese mich grad beschäftigenden Gefühle durch unseren Jubiläumstag. Heute ist es zwei Jahre her, dass Juliet und ich uns das Ja-Wort gegeben haben, seit diesem Tag sind wir ein Paar – das Duo Infernale :-) Einst war sie einfach eine Blogleserin, dann Blogkommentatorin, dann wurde sie Kollegin, dann Freundin, dann beste Freundin, dann kam sie mal zu nem Kaffee in die Schweiz und irgendwann wurden wir zum verrücktesten Paar dieser Welt.

Ich erinnere mich an Zeiten, als ich nicht mehr daran glaubte, dass mich jemand lieben könnte und dann sowas, da lerne ich endlich eine Frau kennen, die nicht nur so verschmust ist wie ich sondern auch noch so einen schrägen Humor hat wie ich, eine Frau, mit der ich alles teilen kann, die einfach alles abdeckt, die mir alles geben kann was ich zum Glücklichsein brauche……….. und dann wohnt die in Hamburg, was soll denn der Scheiss?

Aber trotz dieser unmenschlichen Distanz wurden die Gefühle immer mehr, das Zusammengehörigkeitsgefühl nimmt immer mehr zu und so sehnen wir uns nur noch nach einer Zukunft, in der wir einander mehr sehen werden. Mit all dem haben wir gelernt umzugehen, nicht zuletzt, weil wir ja wissen, dass unsere gemeinsame Zeit in Zukunft zunehmen wird, auf die eine oder andere Art. Aber an einem Tag wie heute ist selbst dieses Wunderschöne irgendwie traurig. Zwei Jahre sind wir zusammen, mir wäre so danach, Juliet wund zu kuscheln. Aber ich lieg hier allein im Dunkeln meiner Wohnung, hör traurige Musik und bin betrübt, weil ich diesen grossartigen Tag nicht bei ihr sein kann.

11. Gebot: Du darfst nicht glücklich sein

Gestern in der Badewanne hatte ich mal wieder so einen Moment, in dem ich hätte heulen können vor lauter Glück. Es gibt immer wieder Momente in denen ich es kaum fassen kann, um wieviel glücklicher ich nun sein darf im Vergleich zu diesen vier Jahrzehnten vorher. Ich bin sowas von im Reinen mit mir selbst, ich fühle mich so uneingeschränkt als mich-selbst, kann mich so frei entfalten wie ich es mir nie erträumt hätte, da stimmt einfach alles. Ich könnte wirklich definitiv sagen, dass ich es geschafft habe und einfach nur noch blödsinnig glücklich bin – wäre da nicht die Welt und der ganze verdammte Scheiss, der da noch aussendran klebt und einem immer und immer wieder die Lebensfreude zu stehlen versucht.

Da ist diese nicht enden wollende Faktenresistenz einer Medizinwelt, die trotz wissenschaftlichem Beweis um die biologischen Ursachen von Transsexualität aus (transsexuellen) Frauen weiterhin “gestörte Männer” bastelt, da ist dieser unerträgliche und scheinbar nie endende Dauerdurchfall der Boulevardmedien, die Menschen wie mich, die nie jemandem etwas zuleide tun und nur einfach leben wollen, immer und immer wieder zum Gespött machen. Da ist dieses Gesellschaftskollektiv, das infolge dieser menschenunwürdigen Psychopathologisierung und dieser das Wort “Anstand” spottenden medialen Verseuchung bestenfalls ein müdes Lächeln übrig hat für diese Gestörterklärten – und in all diesem Wirrwarr von Realitätsverleugnung und Respektlosigkeit sitz ich mittendrin, guck ratlos in die Runde und zermartere mir das Hirn an der Frage, warum all diese Pappnasen um mich rum nicht einfach akzeptieren können, dass ich jetzt nichts mehr anderes bin als eine glückliche Frau.

All das hinterlässt in mir das Gefühl, gefangen zu sein in einer Welt, die mir mein Leben “umsverreckä” nicht gönnen mag. Klar ist der moderne Mensch liberal und tolerant, aber meine Fähigkeit, hinter die Fassaden zu schauen, entlarvt diese Toleranz des dritten Jahrtausends öfters als mir lieb ist als Lippenbekenntnis und das tut immer mal wieder weh, mal mehr, mal weniger, aber auf jeden Fall ist und bleibt immer mindestens etwas zuviel Salz in der Suppe und selbst das Beste verbleibt einem nie so gut, wie es eigentlich wäre.

Geteiltes Leid ist zusätzliches Leid

Verschärfend kommt hinzu, dass ich an tausend Ecken zusätzlich belastet werde. Einerseits kontaktieren mich immer wieder andere Transsexualitätsbetroffene und klagen mir ihr Leid und suchen Rat und ich würde so gerne allen helfen, aber das übersteigt einfach meine Kapazität. Und so schön es auch ist, immer mal wieder jemandem ein wenig zu helfen, so macht es doch auch immer wieder traurig, zu erleben, wieviele Menschen an dieser schwarz-weiss-denkenden Welt kaputt gehen und wieviel Leid unter den Menschen ist, das gar nicht nötig wäre, wenn die Einen die Anderen ganz einfach leben liessen als das was sie sind.

Anderseits stolpere ich ständig über Presseberichte, die mir das Herz aufreissen, sei es wenn wie hier berichtet ein 11-jähriges transsexuelles Mädchen in der Klapse umprogrammiert werden soll oder wenn ein 14-jähriger Junge sich das Leben nimmt, weil er wegen seiner Homosexualität gemobbt wird. Es gibt Leid, das unumgänglich ist, aber es gibt noch viel mehr Leid, das völlig unnötig wäre, das nur deshalb existiert, weil so manche Zeitgenossen einfach null Einfühlungsvermögen haben oder ganz einfach Soziopathen sind.

Die Renitenz der Kriegerin

Auch wenn sich vieles in meinem Leben zum Guten verändert hat und meine Lebensqualität sich vervielfacht hat, auch wenn ich heute im Gegensatz zu früher jeden Morgen aufstehe und mich auf den kommenden Tag freue, auch wenn ich mit mir im Reinen bin, mich annehmen und sogar lieben kann, ja selbst jetzt, da ich so ganzheitlich geliebt werde von Juliet…….. selbst da kann ich eigentlich nur deshalb überleben, weil ich diese unerhörte Renitenz in mir trage, diese Widerspenstigkeit, die allen Widrigkeiten des Lebens trotzt. Da mag man mir die Suppe noch so versalzen, notfalls verdünne ich sie oder schmeiss soviel Chili rein, bis ich das Salz nicht mehr schmecke, aber ich lasse mir den Genuss meines Lebens nicht mehr nehmen.

Wer zuletzt lacht, muss das Echo seines Gelächters nicht fürchten

Ich kann und darf mir nichts vormachen, dieses Schicksal werde ich genauso wenig los wie meinen eigenen Schatten. Ich habe eine transsexuelle Vergangenheit und werde es kaum je erleben, dass ich von dieser Welt als das wahrgenommen werde, das ich bin, diese Stigmatisierung als “gestörter Mann” wird an mir haften bleiben. Ich werde auch nie meinen Hang zum Hinterfragen loswerden, ich bin zur Philosophin geboren und werde kaum je in der Lage sein, diesen ganzen Irrsinn, der so Manchen entgeht, zu ignorieren. Dieser Schmerz wird nie von mir gehen und diese Verzweiflung wird mich immer wieder überfallen, es wäre törricht mir einzureden, dass damit irgendwann Schluss ist.

Aber ich habe viel zu viel erreicht, habe viel zu tief aus der Nektarschalte des Glücklichseins genascht als dass ich je wieder wirklich bedauern könnte, wer oder was ich bin. Ich bin frei, wie noch nie zuvor – und ich liebe und werde geliebt – deshalb bin ich bereit, alles, wirklich alles zu erdulden. Solange ich mich selbst sein kann (was nur noch der Tod verhindern könnte) und solange ich diese wundervolle Frau an meiner Seite habe (sei sie auch noch so weit entfernt)……….. solange ertrage ich es auch, immer mal wieder Blut und Wasser zu weinen und solange werde ich auch das dämliche Grinsen in der Fratze dieser Gesellschaft erdulden……….. und die Lebensfreude geniessen, wann auch immer ich dazu in der Lage bin.

Und das ist das Schöne an dieser ganzen Sache, ich werde von einer Gewissheit getragen, die wohl nur Wenigen zuteil wird. Was auch immer in Zukunft noch geschehen mag, was auch immer für Schmerz und Leid auf mich wartet, es wird nichts, aber auch überhaupt nichts daran ändern, dass ich am Ende meines Lebens zurückblicken werde und mit dankbarem Lächeln sagen werde: Ja, das war mein Leben, ich habe wirklich geliebt und gelebt………. und ich bin mir bis zum Schluss treu geblieben………… semper fi ;-)

Und jetzt naht das Ende, also beginnt die finale Szene
Mein Freund, ich sage klar, ich lege meinen Fall, dessen ich mir sicher bin, dar
Ich habe ein reiches Leben gelebt, ich habe jede einzelne Straße bereist
Und viel mehr, viel mehr als das, ich hab’s auf meine Weise getan

Bereut habe ich einiges, aber dennoch zu wenig, um es zu erwähnen
Ich tat, was ich tun musste und habe alles ohne Ausnahme erlebt
Ich habe jeden Charterflug geplant, jeden einzelnen Schritt auf meinem Weg
Und viel mehr, viel mehr als das – Ich hab’s auf meine Weise getan

Ja, es gab Zeiten – Ich bin sicher, das wusstest du
Als ich mehr abbiss, als ich kauen konnte
Aber dennoch, auch wenn ich zweifelte, habe ich es zerkaut und ausgespuckt
ich habe mich allem gestellt – Und ich stand aufrecht – Und ich tat es auf meine Weise

Ich habe geliebt, ich habe gelacht und geweint, ich hatte meine Fülle, meinen Anteil am Verlust
Und nun, da Tränen aufsteigen, finde ich alles so amüsant, zu denken,
dass ich all das getan habe – Und, erlauben Sie mir zu sagen, nicht auf schüchterne Weise
Oh, nein, oh, nein, nicht ich – Ich habe es auf meine Weise getan

Denn was ist eine Frau, was hat sie denn schon, außer sich selbst,
sonst hat sie nichts als zu sagen, was sie wirklich fühlt
Und nicht die Worte einer, die kniet
Die Akte zeigt, ich habe Rückschläge hingenommen

……. und ich hab es auf meine Weise getan!

(Frank Sinatry – My Way – Mein Weg)

Ein wenig bekloppt in Hamburg

Unser letztes Wochenende gestaltete sich wieder wie gewohnt und geliebt, wir lagen aneinandergeklebt auf dem Sofa, hach :-) Einzig am Samstag gingen wir in eine Konzerthalle um den Comedian Kaya Yanar zu kucken. Zuerst ging’s bei Schweinste lecker futtern und dann ab in die Konzerthalle – und da wurd’s dann irgendwie gruselig, echt.

Nach langem Ghetto und Rumwarterei. Wir hatten drei Tickets für unten und eins für oben *urks* und Lars wollte früh anstehen um gute Plätze zu haben. Wir hofften, dass wir ein Ticket umtauschen können, hofften, hmmmmm. Die zwei Erwachsenen gingen also mal unten anstehen und wir standen draussen vor der Kasse und warteten eine halbe Stunde bis die öffneten, ums uns dann sagen zu lassen, das ginge nicht. Cool. Aber schlau wie wir sind, haben wir dann halt einfach noch eine Karte für oben dazugekauft und standen dann dort in die Warteschlange. Und ich war langsam völlig entnervt, frohr mir meinen Hintern ab – jaja, selber Schuld, Rock und Strümpfe, haha *gacker* – aber irgendwie schafften wir es rein und dann gings aufwärts – bis es dann abwärts ging – oder so.

Freudig bestürmten wir die Bar, die sogar Longdrings anbot und gönnten uns gleich mal einen Vodka Lemon resp. Orange. Und weil wir ja so bekloppt früh dahin gehen mussten, um Sechs anstatt um Acht, mussten wir da halt blöd rumsitzen und der Drink ging aus, also gab’s noch einen – und dann ging die Show los. Für die, die nicht aufgepasst haben, wir sind erst bei zwei Drinks!

Die Show war an sich cool, aber schon gegen die Pause hin begann ich leicht wegzudämmern. Da wir beide aufs Klo mussten, gingen wir kurz vor Pause raus, klo-ten oder so. gingen eine rauchen, holten uns noch einen dritten Vodka Orange und wollten wieder rein. Durften wir aber mit Getränken nicht mehr *staun*, also setzen wir uns bei der Bar hin und warteten etwas. Nach der Pause gingen wir dann wieder an unseren Platz zurück – angeblich – fragt mich nicht *urks*

Ich betone, wir hatten drei Vodka Orange, also drei mal etwa 4cl, insgesamt nicht viel mehr als 1dl Vodka – aber meinem Hirn reichte es, es klinkte sich aus – Scheiss Vitamine im Orangensaft ;-)

Weiss der Geier, was da abgegangen ist, aber ich war völlig betrunken, von einer Menge, die Juliet grad mal etwas angeheitert hat. Ich weiss nicht, ob das wegen der Hormone ist oder wie unsere Mama dann fieserweise sagte, altersbedingt *empörtguckt* – jedenfalls stand mein Zustand in keinem Verhältnis zum getrunken Alkohol.

Tja und damit nahm das Schicksal seinen Lauf – behauptet man – jedenfalls habe ich dann erst mal ein Nickerchen gemacht…… die ganze zweite Hälfte lang……. mit dem Becher in der Hand *staun*.

Auf dem Rausweg fiel ich mal noch auf den Hintern, weil ich an etwas anlehnte, das sich nicht anlehnen lassen wollte oder so – und als ich einen Stand fand der so Gummifutter anbot, füllte ich eine 10-Euro schwere Tüte voll quer durchs Sortiment – wofür auch immer, wir hatten welche zuhause, aber ich muss in Bombenstimmung gewesen sein ;-)

Anschliessend gingen wir nach draussen und warteten vor dem Eingang auf die anderen Zwei………. und mir gings so gut, dass ich mit Glubschaugen in die herausströmende Menge kuckte und immer wieder Leute mit einem Blick wie das Schweinchen namens Babe fragte: “Hast Du meine Mama gesehen?”………. und der zwangsläufig daraus resultierende Blick liess mich dann auch jedes Mal in erfreutes Gelächter ausbrechen………. *hüstel*……… ey echt, nochmal, sorry Juliet ;-)

Auf dem Heimweg hätte ich mich angeblich auch prächtig amüsiert und hätte bei der Durchsage: “Haltestelle XY, Ausstieg in Fahrtrichtung links” die Leute rundum klugscheissernd darüber informiert, dass sie links aussteigen müssten……….. *erröt*……….. ey echt, nochmal………….

Dass Juliet und ihre Mama im Chor “Nein Diana!” riefen, als ich zuhause angekommen die glorreiche Idee hatte, ob wir noch eine Kanne Glühwein brauen sollten, wird da niemanden mehr verwundern…………. aber glücklicherweise bin ich in so einem Zustand zwar doof wie nur etwas sondern auch lieb – im Fall – denn ich befolgte jedes Kommando, zog mich aus auf Befehl (und verstreute die Kleider auf Mamas Bett) und während sich Juliet umzog, baute ich das Sofa zum Bett um und bezog es – keine Ahnung wie ich das geschafft habe – aber sonst gabs keine Beklopptheiten mehr meinerseits.

Dafür wachte ich um Sechs auf, fühlte mich als hätte ich eine Flasche Vodka getrunken, erinnerte mich nur noch bis zur Pause, bangte bei der Frage, was in aller Welt ich in der folgenden Zeit alles angestellt habe, bangte ob mich Juliet noch lieb hat *seufz*, bis Neun lag ich dann besorgt wach……..

Aber zum Glück bin ich dort von Bekloppten umgeben, die fanden das Ganze sogar lustig :-) So lustig, dass ich mir nun ständig anhören muss, dass ich zu alt sei für alkoholische Getränke, haha ;-)

Das einzig Gute daran – mal abgesehen davon, dass es meine Mitmenschen offenbar erheitert hat – ist, dass mir diese Episode arg zu denken gab. So ein Blackout will ich echt nicht mehr haben, erst Recht nicht wenn ich mich gar nicht wirklich betrunken habe, was soll denn der Quatsch. Ab sofort habe ich mir ein Drink-Verbot auferlegt. Eins zu Beginn ist erlaubt aber dann gibts höchstens noch Bier – in Massen. Denn sowas will ich wirklich nicht nochmal erleben.

Am meisten beschäftigt mich aber nachwievor die Frage, was zum Kuckuck da passiert ist. Ich hab zwar die Hormondosis erhöht, aber sie ist immer noch weit tiefer als während meiner “grossen Hormonbehandlung”. Oder weil die Medis über die Haut eingenommen werden? Oder weil ich keinen Zucker mehr in den Kaffee schütte? Oder weil ich alt werde? Haha! *schmoll*

Aber wisst Ihr was? *verschwörerischguckt*

Vielleicht war das nur eine Nebenwirkung von Kaya Yanars Humor? Weil der hat ja echt einen an der Waffel – so wie wir Zwei – wir Vier – so gesehen – Glaubstdu nich’? Guckstdu hie’!

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