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Gesundheitsrausch im Jahresanfang

Schon sind die ersten zwei Woche des Jahres um und ich hab nix gebloggt – shame on me – aber ich bin halt grad etwas schreibfaul und deshalb fass ich mal wieder zusammen resp. mache drei Blogbeiträge draus…….

Zahn mit Guckloch

Während der Weihnachtsferien ist mir ja ein Stück eines Schaufelzahns rausgebrochen, was nicht nur bekloppt aussieht sondern auch das Essen mühsam macht, denn neben dem herausgebrochenen Stück tummelt sich noch ein weiteres, noch grösseres Stück, das nur darauf wartet, ebenfalls n’Abgang zu machen. Deshalb hoffte ich auf einen baldigen Zahnarzttermin, aber weil Murphys Gesetz bekanntlich immer zuschlägt, hatte mein Zahnarzt natürlich die erste Woche Ferien und in der zweiten Woche war er ausgebucht. So kommt es, dass ich nachwievor mit eingeschränkter Bissfähigkeit das Leben bestreite, bis nächsten Mittwoch, dann wird endlich aufgeräumt.

Gesund essen für Ernährungslegastenikerinnen

Womit wir fliesssend zum Essen kämen. Meine Ernährungsideale sind ja bekanntlich ein Graus für sich, abgesehen davon, dass ich jeden Mittag ein Fertig-Menü esse und so wenigstens ein Minimum an geordneten Mahlzeiten zu mir nehme, esse ich abends und an Wochenenden nicht grad so, dass Ernährungsberater Freudentränen weinen würden. Entweder gibts gar nix oder dann so mit Wasser übergossene Fertignudeln, garniert mit Würsten, oder es gibt Fertigpizza, natürlich mit Salami oder Speck……. ansonsten wird mein Körper durch den Zucker in Betrieb gehalten, den ich eimerweise in den Kaffee schütte. Gut wär anders.

Nun hat ja meine Endokrinologin beim letzten Bluttest entdeckt, dass mein Zucker- und Cholesterinwert ein klein wenig erhöht ist, nicht dramatisch, aber doch genug um mir eine dringend notwendige Erhöhung der Östrogene zu verweigern. Zuerst müssten diese Werte etwas runter kommen, bis dahin bin ich zu chronischer Müdigkeit verdammt. Deshalb hab ich mir ausnahmsweise mal gute Vorsätze gemacht und bisher halte ich die auch überraschend gut ein. Einerseits trinke ich den Kaffee nur noch schwarz und spare damit mindestens ein dutzend Zuckerwürfel pro Tag ein, anderseits habe ich von Cola auf Mineralwasser umgestellt und auch beim Essen hat sich einiges geändert, so gibt’s neuerdings mindestens einmal pro Woche eine richtig deftige Zwiebel-Lauch-Suppe, an anderen Abenden gibts vermehrt Gurkensalat mit ganz viel Zwiebel und Tomaten-Mozzarella-Salat. All das tue ich im Dienste eines reduzierten Thromboserisikos.

Obwohl ich eigentlich keine Lust hab, abends nach der Arbeit noch allein in der Küche rumzustehen, habe ich doch ein gewisses Mass an Spass dabei. Ich denke, dass ich mich an diese neuen Gepflogenheiten gewöhnen kann.

Weiter mit den nächsten zwei Blogbeiträgen

Und weil der Blogbeitrag sonst zu gross würde und sich die Themen einigermassen abtrennen lassen, mache ich hier Schluss und dann geht’s gleich weiter mit zwei ergänzenden Blogbeiträgen:

- Dampfen ist besser als Rauchen
- Hormontherapie und Thromboserisiko – gut gemeint ist halb tödlich

2 Reaktionen zu “Gesundheitsrausch im Jahresanfang”

  1. Andreas

    Hallo liebe Diana
    Die Handhabung von medizinischen Dingen ist ab und zu sehr übel.
    Bei Intersexuellen z.B. ist das ja leider auch so.

    Rule one the Doktor lies

    Diese Erfahrung machen Intersexuelle auch – indem eine Geschlechtszuweisung durch den Arzt erfolgt, nach dem äusserlich sichtbareren Geschlecht.
    Was mit Operationen und Hormonen unterstützt wird, zum Wohle des Kindes (angeblich) weil das u.a. einen psychosozialen Notfall darstellt.
    Weil es nur zwei auszuwählende Geschlechter gibt.

    Hoffe du bist jetzt in gute Hände gelangt und hast einen Arzt deines Vertrauens.

  2. Diana

    @Andreas: Ich würde Ärzten nicht unterstellen, dass sie lügen, warum sollten sie das wollen. Ich denke, sie wollen ihren “Patienten” helfen, meinen es eigentlich gut. Aber viele Ärzte gehen von falschen Grundannahmen aus, eben beispielsweise man könne das Geschlecht eines Menschen chirurgisch bestimmen oder transFrauen seien gestörte Männer. Wer von solchen falschen Grundannahmen ausgeht, verursacht unsägliches Leid beim Versuch, das Gute zu tun. Natürlich gibt es dann auch noch die Fanatiker und diejenigen, die eigentlich langsam begreifen würden, dass sie sich verrannt hat und die das nicht zugeben können und lieber weiterwursteln als Fehler einzugestehen. Die wiederum halte ich für kriminell und die müssten aus dem Verkehr gezogen werden. Jedenfalls bin ich jetzt in guten Händen ;-)

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