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Mein neues Blog nimmt Formen an

Langsam aber sicher nimmt dieses Blogtagebuch Formen an und es beginnt sich abzuzeichnen, in welche Richtung es sich entwickelt. Zu Beginn war mir nicht so recht klar, wie das rauskommen soll, ich wusste zwar ein paar Grundthemen die ich hier beackern will, aber der Rest sollte sich entwickeln. Die letzten Tage habe ich begonnen, zu allem was mir einfällt einen Entwurf zu machen, meist ist es erst ein Titel. So wollte ich rausfinden, was mich überhaupt bewegt und was für Themen mir am Herzen liegen. Unterdessen sind es 44 Entwürfe und die Kapitel-Einordnung zeigt Tendenzen, was hier so zu erwarten ist in nächster Zeit.

Die meisten bisher geplanten Beiträge sind im Bereich Religion angesiedelt, gefolgt von Philosophie. Dann kommt der ganze Rest, politische Themen, indigene Themen bis hin zu persönlichen Sachen. Ein grosser Teil wird sich im Bereich Spiritualität ansiedeln, wobei ich das sehr weitläufig verstehe, der Alltag selbst und jeder Atemzug hat ja etwas von Spiritualität, wenn man die entsprechende Lebenshaltung hat. Es sieht auch stark danach aus, als ob hier zukünftig ab und zu auch grössere Klugscheisser-Beiträge auftauchen wie beispielsweise der heutige Beitrag über AKWs – es dürfte also teilweise einiges mehr Tiefgang geben hier, zumindest wenn ich bestimmte Themen etwas genauer unter die Lupe nehme.

Das Tagebuch selbst wird vorläufig noch nicht so oft auftauchen, weil viele Dinge meines Alltags doch noch stark mit meinem alten Thema zu tun haben und deshalb auch in meinem alten Tagebuch veröffentlicht werden. Dasselbe gilt für das Thema Transsexualität, das gehört natürlich sowieso weiter dorthin, bis ich das alte Blog ganz abschliesse.

Weiters habe ich vor, rechts bei “Seiten” eine Sonderseite über Transsexualität zu machen, in der ich die wichtigsten Blogbeiträge zu diesem Thema zu einem grossen Text zusammenstückle und diesen etwas überarbeite. Aber das gibt wieder einiges zu ackern, deshalb wird’s wohl noch ne Weile gehen bis der fertig ist.

Ausserdem habe ich mich entschlossen, ein paar der wichtigsten Blogbeiträge aus dem alten Tagebuch hier nochmal zu bringen, vorallem diejenigen, die wesentliche Aspekte meiner Persönlichkeit behandeln, weil ich mich auch hier so gut wie möglich vorstellen möchte. Diese Beiträge werde ich in nächster Zeit hier einstreuen.

Auf jeden Fall verspüre ich einen grossen Enthusiasmus, ich freue mich total, mich endlich all den vielen Themen zu widmen, die mir soviel bedeuten. Und ich bin weiterhin gespannt, wie sich dieses Blog weiter entwickelt.

Übrigens, die Foto-Seite hat sich wieder etwas verändert, vorallem hats zuoberst etwas Aktuelles drin. Ausserdem habe ich auf Wunsch meines Papas den Kalender wieder rechts rein gepfercht. Bin ich nicht n’braves Mädel, Paps? ;-)

2 Reaktionen zu “Mein neues Blog nimmt Formen an”

  1. Horst Haupt

    Liebe Diana
    ist Transsexualität wirklich ein Daseinszustand, von dem frau sich so einfach verabschieden sollte? Warum eigentlich? Ist es nicht eine Art tolle Auszeichnung eine transsexuelle Frau zu sein? Bei meinen Begleitungen und Beratungen rate ich immer zur absolut positiven Konnotation. Es ist wertvoll. Ein unermesslicher Schatz. Das haben Sie in Ihrem Blog immer wieder gezeigt. Und das genau hat mich sehr beeindruckt. Und ist nicht Ihre Weisheit in der Transition gewachsen? Wenn ich Ihren Blog über die Jahre gelesen habe, denke ich: unbedingt. Wollen Sie sich von ATME verabschieden? Indem Sie jetzt ‘untertauchen’? Das wäre fatal.
    Um mit Mrs. Peel und Mr. Steed zu sprechen: Mrs. Diana, Sie werden gebraucht! Tauchen Sie nicht unter. Bitte.
    Ganz liebe Grüsse
    H. Haupt

  2. Diana

    @Horst Haupt, keine Sorge, ich verabschiede mich nicht und tauche nicht unter, ich werde das Thema Transsexualität auch in Zukunft hier bringen und habe auch gute Ideen die ich mit ATME zusammen verwirklichen möchte. Daran ändert sich nichts.

    Aber Transsexualität, also die Krankheit die sich durch das Leiden auszeichnet, ist für mich Vergangenheit. Deshalb sehe ich mich nicht mehr als “an Transsexualität” Leidende sondern als jemand, der diese überwunden hat. All das, was mich in dieser Zeit stark gemacht hat, bleibt weiter Teil meines Wesens.

    Das ist ein Grund mehr, dass ich diese Kraft auch auf andere Themen überströmen lasse, die auch wichtig sind. Und am für mich selbst ist es wichtig, dass ich mich nicht durch diese Transsexualität definiere und sie zum Mittelpunkt des Blogs machen.

    Ich sehe diese Veränderung eher als Horizonterweiterung und Befreiung, die Platz macht für eine neue Ära.

    Wir haben noch viel zu tun, ich bleib auf jeden Fall am Ball ;-)

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